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Highspeed-Video Optimierte Prozesse durch Langzeitaufzeichnung bis zu 40 Minuten

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Durch die neuen, portablen Langzeitrecording (long time recording – LTR) Systeme MotionBlitz LTR3.0 und MotionBlitz LTR4.0 von Mikrotron erzielen Anwender mittels Langzeitaufnahmen neue Erkenntnisse in Produktion und Forschung

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( © Gravitypoint - Fotolia)

Highspeed-Video hat sich heute in fast allen Branchen als ein wichtiges Werkzeug etabliert, um Fehlerquellen in Prozessen detailliert zu erkennen und zu beseitigen. Bislang waren die Aufnahmen, die der umfassenden Analyse der Prozesse dienen sollen, jedoch auf wenige Sekunden Aufnahmezeit beschränkt. Langzeitaufzeichnungen von Highspeed-Videos von Mikrotron durchbrechen nun diese Beschränkung, so der Hersteller. Mit dieser Technologie lassen sich auch langandauernde Prozesse in Hochgeschwindigkeit lückenlos analysieren und Fehlerquellen gezielt beseitigen.

Fehlerquellen in Produktionslinien und Prozessen detailliert erkennen

Die Systeme kombinieren die hohe Kameraauflösung mit extrem hohen Bildraten. Durch die sehr schnelle Datenübertragung über die CoaXPress Schnittstelle sind auch bei hohen Bildraten Aufzeichnungen bis zu 40 Minuten Aufnahmedauer möglich. So lässt sich jeder Moment eines Prozesses detailgenau und präzise erfassen und mit der Wiedergabe effektiv und aussagekräftig bewerten.

Kleine Kameras auch für beengte Platzverhältnisse

Die klein dimensionierten Kameras mit 3 oder 4 Megapixel Bildauflösung können auch unter beengten Verhältnissen unmittelbar vor Ort installiert und die Daten in Echtzeit aufgezeichnet werden. Im Full-HD Format gewährleistet das System eine Bildrate von bis zu 900 Bildern pro Sekunde und in reduzierter Auflösung bis zu 35.000 Bildern pro Sekunde. Die Kommunikation, Kamerakontrolle und Energieversorgung erfolgen über nur ein einziges KOAX-Kabel bis zu 10 m Entfernung oder über ein Lichtleiter-Modul bis zu 140 m. Zusammen mit der einfach zu handhabenden Steuerungs- und Bedienungsoberfläche MotionBlitz Director2 erschließt das eine hohe Flexibilität und Effizienz in der Anwendung.

Fehler und Ereignisse nachträglich präzise identifizieren

In der Industrie werden in einem Produktionsprozess beispielsweise bereits aufgetretene Fehler häufig erst zu einem späteren Zeitpunkt in der Produktionskette erkennbar. Mit einer Langzeitaufnahme kann nach dem Trigger, also der Feststellung, das ein Fehler aufgetreten ist, bis zum Zeitpunkt des Fehlers zurückgespult werden und so der relevante Zeitabschnitt in Ruhe analysiert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die Möglichkeit der Langzeitaufzeichnung die Mitarbeiter nicht mehr ständig selbst an jeder zu kontrollierenden Produktionsstraße anwesend sein müssen.

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