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Stromnetze mit mobilfunkbasiertem IoT erfassen

Quelle: Nordic Semiconductor 6 min Lesedauer

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Stromnetze sind bereits sehr komplex, aber mit dem zunehmenden Einsatz erneuerbarer Energien und Elektrofahrzeugen wird das mobilfunkbasierte IoT zu einem unverzichtbaren Instrument, um die Zuverlässigkeit des Netzes zu gewährleisten.

Der nRF9160 von Nordic ist ein stromsparender mobilfunkbasierter IoT-SiP, der sich ideal für Smart-Grid-Anwendungen eignet.(Bild:  Nordic Semiconductor)
Der nRF9160 von Nordic ist ein stromsparender mobilfunkbasierter IoT-SiP, der sich ideal für Smart-Grid-Anwendungen eignet.
(Bild: Nordic Semiconductor)

Im 19. Jahrhundert waren Stromnetze unidirektionale Systeme, bei denen Strom von großen zentralen Kraftwerken über Hochspannungsnetze übertragen und zur Stromversorgung großer Städte genutzt wurde. In den 1960er Jahren waren die Netze der Industrieländer größer und stärker miteinander verbunden, sodass Strom von Generatoren dorthin transportiert wurde, wo er am dringendsten benötigt wurde – auch über Grenzen hinweg. Mit dieser zunehmenden Komplexität des Netzes entstand der Bedarf an fortschrittlicheren Überwachungs- und Steuerungssystemen. Die ersten Systeme nutzten gemietete Telefonleitungen mit einer bescheidenen Geschwindigkeit von 300 Bit/s.

Das Stromnetz der USA umfasst über 7300 Kraftwerke, 250.000 km Hochspannungs- und Millionen Kilometer Niederspannungsleitungen. Die Überwachung und Steuerung eines so komplexen Netzwerks erfordern etwas mehr als nur ein paar gemietete Kupferkabel. Moderne intelligente Stromnetze nutzen das mobilfunkbasierte IoT, um einen reibungslosen und effizienten Betrieb zu gewährleisten.