Sensorik Optische Sensoren mit durchgängigem Konzept

Redakteur: Ines Stotz

Mehr Freiräume bei der Entwicklung von Applikationen für unterschiedlichste Industriebereiche versprechen die neuen optischen Sensoren in den Bauformen 33 und 45, die ipf Electronic entwickelt hat.

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(ipf Electronic)

Die Besonderheiten der Geräte mit einem breiten Angebot an Sensorprinzipien und Lichtquellen sind u.a. ein durchgängig identisches Gehäusekonzept, hohe Betriebssicherheit durch erweiterte Leistungsreserven, Störunterdrückung sowie Fremdlichtunempfindlichkeit, eine präzise ausgerichtete Sendeoptik und eine sichere Inbetriebnahme durch das integrierte Teach-In-Verfahren.

Zu den neuen Bauformen gehören drei Sensorprinzipien: Lichttaster mit Hintergrundausblendung (OT), Reflexions-Lichtschranken (OR) und Tast-Reflex-Schranken (ON) ohne Reflektor. Die farbunabhängigen Lichttaster erkennen aufgrund ihrer hohen Funktionssicherheit jetzt Objekte mit verschiedenen Formen und Oberflächen noch zuverlässiger. Für die Erkennung auch von spiegelnden Objekten empfiehlt ipf Electronic die Reflexions-Lichtschranken. Sie warten durch erhöhte Schmutzunempfindlichkeit mit einer längeren Betriebsdauer auf. Ohne separaten Retroreflektor arbeiten hingegen die Tast-Reflex-Schranken, die somit Stillstandzeiten aufgrund eines defekten oder verschmutzten Reflektors gänzlich vermeiden.

Während sich die kleinere Bauform 33 der optischen Sensorreihe insbesondere für Anlagen mit äußerst beengten Platzverhältnissen eignet und damit gleichzeitig der Markt der Sensoren mit der sogenannten 1-Zoll-Dimension erschlossen wird, sind die Geräte der Baugröße 45 für Anwendungen prädestiniert, die größere Betriebsreichweiten, von 400 mm bis beachtlichen 7,5 m (OR450521), erfordern.

Alle Sensoren mit gleichem Gehäusekonzept

Allen Sensoren gemein ist das durchgängig gleiche Gehäusekonzept. Hierdurch wird es möglich, das Sensorprinzip und die Geräte-Lichtquelle auch in einer späteren Konstruktionsphase festzulegen.

Neben dem einheitlichen Gehäusedesign und maximierten Tastweiten verspricht die Störunterdrückung der Taster mit Hintergrundausblendung und Tast-Reflex-Schranken ohne Reflektor ebenfalls mehr Freiräume bei der Entwicklung. Da sich diese Geräte nicht gegenseitig beeinflussen, ist selbst auf engstem Raum eine zuverlässige Objekterkennung realisierbar.

Mini- Objekte sicher detektieren

Bei den Tastern mit Hintergrundausblendung sowie den Reflexions-Lichtschranken lässt sich ferner die Art der Sendelichtquelle wählen (Standard-LED oder neuartige punktförmige Rotlicht-LED). Mit dem kleinen, homogenen und scharfkantigen Lichtfleck der punktförmigen Rotlicht-LED kann der Sensor nun genauer positioniert und somit auch sehr kleine Objekte sicher detektiert werden.

Ein weiteres Highlight aller Systeme ist die spezielle, präzise ausgerichtete Sendeoptik. Sie ermöglicht es z.B. bei den Reflexions-Lichtschranken, Objekte sogar durch kleinste Öffnungen im Nahbereich mit einem Durchmesser von weniger als 4 mm, z.B. Führungsschienen an Transportbändern, sicher zu erfassen. Darüber hinaus bietet die spezielle Optik, wiederum mit Blick auf mehr Konstruktionsfreiheit, den Vorteil, bei einem Gerätetausch den Sensor nicht erneut justieren zu müssen.

Berührungsloses Teach-In-Verfahren

Eine weitere Besonderheit aller optischen Sensoren der Baureihen 33 und 45 ist das berührungslose Teach-In-Verfahren, das einen entscheidenden Beitrag zur Langlebigkeit der Geräte leistet. Während herkömmliche mechanische Druckschalter bewegliche Teile integrieren, die auf Dauer zu Verschleißerscheinungen und mangelnder Dichtheit führen, sind diese Probleme mit den neuen Sensoren passé. Zum Einlernen genügt die Berührung der Teachfläche auf der Sensorrückseite mit einem ferromagnetischen Werkzeug, etwa einem Schraubendreher. Eine blaue LED gibt hierbei ein eindeutiges und von allen Seiten gut einsehbares optisches Lichtsignal wo sich die Teach-Fläche befindet. Um Fehlbedienungen während des Betriebes zu verhindern, verriegelt das Gerät die Teach-Funktion automatisch, sobald die Sensoren länger als 5 Minuten mit der Versorgungsspannung verbunden sind.

SPS IPC Drives: Halle 7A, Stand 602

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