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Miniatursensoren Optoelektronische Miniatursensoren klein und leistungsstark

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Die neuen optoelektronischen Miniatursensoren der Baureihe C23 mit IO-Link kombinieren eine reduzierte Baugröße mit einem großen Erfassungsbereich. Die Lichttaster, Reflexions-Lichtschranken, Einweg-Lichtschranken und Lichttaster mit Hintergrundausblendung erfassen Objekte und Oberflächen auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig berührungslos.

(Contrinex Sensor GmbH)

Die C23-Sensoren basieren auf neuester ASIC-Technologie mit IO-Link-Interface on chip. Damit lassen sich alle PNP-Sensoren entweder mit Schaltausgang oder im IO-Link Modus betreiben. C23 Sensoren werden auf diese Weise zu Datengeneratoren im Sinne von Industrie 4.0 und erlauben die digitale Kommunikation mit der Steuerungsebene ohne Zusatzaufwand.

Aufgrund ihrer reduzierten Baugröße und den großen Erfassungsbereichen eignet sich die Baureihe C23 für Förderanwendungen. Sich schnell bewegende Objekte werden zuverlässig erkannt. Lichttaster und solche mit Hintergrundausblendung eignen sich bei schwierigen Einbauverhältnissen, Reflexions- und Einweg-Lichtschranken für breite Förderer.

Datenüberwachung und Diagnose

Die Sensoren überwachen den Schaltzustand und übertragen die Prozessdaten inklusive Erfassungszustand und -stabilität mittels IO-Link kontinuierlich. Somit lässt sich feststellen, ob der Sensor am Limit der Erkennungsschwelle arbeitet, zum Beispiel durch Fensterverschmutzung.

Bei Drahtbruch, Unterspannung, Störung des Empfängers, Sensorfehlfunktion oder im Fall der Installation eines falschen Sensors werden Informationen direkt über IO-Link geliefert, um notwendige Reparatur-, Wartungs- und Ersatzmaßnahmen schnell einleiten zu können.

Die Sensorempfindlichkeit kann durch Anpassung der Schaltschwelle über die Steuerung oder alternativ mittels Teach-Funktion an die Anwendung angepasst werden. Gespeicherte Erfassungsbereiche erlauben den einfachen Sensortausch, indem bestehende Parameter in den Austauschsensor hochgeladen werden.

Auswahl hell- oder dunkelschaltend

Da die Schaltungsart hell- oder dunkelschaltend ausgewählt werden kann, ist ein einziger Sensortyp für unterschiedliche Anwendungen konfigurierbar. Je nach Bedarf der Anwendung kann entweder eine Einschalt- (Delay) oder Ausschaltverzögerung (Stretch) programmiert werden.

Drei verschiedene Sensor-Einstellungen

Um den Bedürfnissen in der Anwendung gerecht zu werden, stehen 3 verschiedene Modi zur Auswahl: "Normal", "Fast" und "Fine". Im "Normal"-Modus wird ein optimales Verhältnis zwischen Erfassungsgeschwindigkeit und Genauigkeit eingestellt. Im "Fast"-Modus wird der Geschwindigkeit und im "Fine"-Modus der Genauigkeit der Vorzug gegeben.

Um bei Einweg-Lichtschranken das Übersprechen auszuschließen, stehen für die Kopplung eines Senders mit einem Empfänger bis zu 10 verschiedene Sendesequenzen zur Auswahl. Detektionsereignisse werden gezählt. Durch die Erfassung der Anzahl der Detektionen kann man die Geschwindigkeit oder Anzahl der Teile errechnen. Der Zähler lässt sich mit einer einmaligen IO-Link-Mitteilung zurücksetzen.

Die Sensor-Innentemperatur wird permanent gemessen und ergibt eine Indikation der Umgebungstemperatur in der Anwendung. Darüber hinaus merkt sich der Sensor die jemals höchst gemessene Temperatur zwecks Diagnostik und vorbeugender Wartung.

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