Retrofit
O‘zapft is – wenn der Prozess sicher läuft

Von Ronald Kahr* 6 min Lesedauer

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Die Brau Union Österreich unterzieht ihre Anlagen und Prozesse regelmäßig einem Safety-Check. Als am Standort Wieselburg in Österreich eine Fass­reinigungs- und Befüllanlage auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden sollte, zog die Brauerei den Automatisierungsexperten Pilz hinzu.

Im Zuge eines Steuerungsretrofits bei dieser seit 1993 in Betrieb stehenden Anlage haben die Safety-Experten von Pilz u. a. die Eingriffsmöglichkeiten in die Maschine neu bewertet und validiert.(Bild:  Pilz)
Im Zuge eines Steuerungsretrofits bei dieser seit 1993 in Betrieb stehenden Anlage haben die Safety-Experten von Pilz u. a. die Eingriffsmöglichkeiten in die Maschine neu bewertet und validiert.
(Bild: Pilz)

Mehr als fünf Millionen Hektoliter Bier pro Jahr liefert die Brau Union Österreich aus. Rund ein Fünftel davon stammt aus Wieselburg – der mit Blick auf das Portfolio am breitesten aufgestellten Brauerei der Unternehmensgruppe.

Wieselburg ist innerhalb der Heineken-Gruppe jener Standort in Österreich, an dem die meisten Double- Zero-Getränke entstehen, also Biere mit 0,0 Prozent Alkohol. Dafür verfügt die Brauerei über eine Anlage zur Entalkoholisierung mit Aromarückgewinnung. Alles in allem lassen sich die Produkte der Wieselburger Brauerei in 130 unterschiedlichen Verpackungsvarianten abfüllen, SKU (Stock Keeping Units) genannt. Zum Beispiel gibt es auch für so genannte Blade-Fässer eine eigene Abfüllanlage. Diese Fässer werden für 8-Liter-Zapfanlagen an Theken genutzt und sind mit einem neuartigen Druckluftsystem ausgestattet.