Technologie-Module

Parallel geht's schneller: Mit modularer Software zu mehr Effizienz

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Unterschiedliche Anforderungen

Wickeln gehört seit mehr als 65 Jahren zu Lenzes Kernkompetenz. Das umfassende Erfahrungswissen aus der Realisierung tausender Wickelapplikationen hat das Unternehmen im FAST Technologie-Modul Wickeln gebündelt und stellt es dem Anwender für die Nutzung bereit. Da die verschiedenen Wickelapplikationen unterschiedlichste Anforderungen an die Funktionalitäten stellen, wie z.B. bei der Durchmesser-Berechnung, Massenträgheits-Identifikation, Reibungskompensation oder der Zugkraftkennlinie, stellt Lenze seine Technologiemodule in skaliertem Funktionsumfang zur Verfügung.

Für relativ einfache Anwendungen, die beispielsweise keine Massenträgheits-Identifikation erfordern, für die wohl aber eine konstante Zugkraft vorgegeben werden muss, bietet Lenze einen passenden Baustein, der nur wenige Parameter und Schnittstellen hat und dadurch sehr schnell und einfach in eine Applikation zu integrieren ist. Ebenso gibt es Bausteine für hochkomplexe Anwendungen, bei denen beispielsweise eine Zugkraftgenauigkeit bis auf das letzte Prozent gefordert ist. Hier stehen eine Vielzahl an Parametern sowie Zusatzfunktionen wie z.B. Reibungs-Identifikation und Beschleunigungskompensation zur Verfügung.

Auf die Erstellung konzentrieren

Damit Anwender auch kundenspezifische Funktionsbausteine, ggf. unter zu Hilfenahme einfacher Standardfunktionsblöcke schnell erstellen und in das restliche Projekt einbinden können, bietet sich der Einsatz von Templates an: vorgefertigte Softwarestrukturen, wie Fehlerbehandlungsroutinen, Schnittstellen, Datenbanken und Zustandsmaschinen. Wie bei Word-Vorlagen kann man sich ganz auf die Erstellung der eigentlichen Funktionen oder Inhalte konzentrieren. Das Lenze FAST ApplicationTemplate bietet solch eine Software-Struktur für die Realisierung modularer Applikationssoftware, die eine optimale Wiederverwendung ermöglicht.

Effizient realisieren

Objektorientierte Programmiersprachen unterstützen die Modularisierung von Software optimal, weil die Grundidee dieser Sprachen das Kapseln von Funktionen und Daten in ‚Objekten‘ ist. Methoden wie die Vererbung erlauben es, schnell neue Objekte auf Basis bestehender zu erzeugen und so neue Funktionalitäten und Varianten besonders effizient zu realisieren. Ein weiterer Vorteil: im Vergleich zu zur EC 61131 ein größerer Verbreitungsgrad in Ausbildung und Unternehmen. Offene und leistungsfähige Programmierumgebungen wie der PLC-Designer V3 von Lenze unterstützen daher nicht nur die Programmierung in objektorientierten Hochsprachen, sondern erlauben auch die Kombination von C-Code-ähnlichem Strukturierten Text oder z.B. in KOP erstellten Code und vorgefertigten Funktionsbausteinen in einem Projekt.

* *Malte Schlüter, Head of Consumer Goods und Martijn Theunissen, Head of Application & Support Europe, Lenze

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