Das Ganze im Fokus Partnerschaft als Innovationsstrategie

Redakteur: Reinhard Kluger

Innovation ist mehr als nur eine bahnbrechende Erfindung. Innovation findet oftmals unter der Haube statt, heißt: Weiterentwicklung. Drei Einzelelemente hat Lenze als Richtschnur, um gesamtheitlich Innovationen zu managen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Dr. Erhard Tellbüscher kommen die drei Wortschöpfungen leicht über die Lippen: Optimizing, Rightsizing und Solutionizing. Mit diesen drei Säulen bringt der Vorstandsvorsitzende der Lenze AG das Fundament seiner Innovationsstrategie auf den Punkt. Der Antriebs- und Automatisierungspezialist aus Hameln beschreibt damit ein Gesamtkonzept, das Technik und Dienstleistungen bis hin zur Logistik umfasst. Ein individuelles Service- und Dienstleistungskonzept, mit dem man sich als kompetenter Wertschöpfungspartner präsentiert. Ziel ist es, zusammen mit den Kunden brachliegende Wertschöpfungspotenziale zu identifizieren und auszuschöpfen. Tellbüscher: „Unsere Ingenieure entwickeln mit den Kunden gemeinsam, angepasst an deren Maschine, um die maximale Wertschöpfung zu erreichen. Wir betrachten dabei die Technik von der Energiequelle bis hin zur Maschinenachse, sprich bis zur Bewegungsfunktion.“

Was hinter den drei Elementen steckt, ist schnell erklärt. Die mittlere Wortschöpfung, das Rightsizing, ist das, wie es Dr. Tellbüscher formuliert, „...was wir zuhause tun.“ Das heißt, immer die passende Systemlösung auf Basis eines skalierbaren Produkt- und Dienstleistungsportfolios anzubieten. Davor steht das Optimizing, die gründliche Analyse der jeweiligen Antriebs- und Automatisierungsaufgabe. Als dritter Schritt folgt das Solutionizing. Aufgaben, die mit dem Kunden zusammen zu erledigen sind. „Wir sprechen mit unserem Kunden: Wie können wir für Sie die bestmögliche Lösung aus unserem gesamten Baukasten heraus entwickeln?“ Unter dem Schlagwort Optimizing steht dabei zunächst die Analyse der jeweiligen Aufgabe im Vordergrund, wobei Lenze alle Komponenten des Gesamtsystemsystems betrachtet und die möglichen Lösungen aus technischer wie aus Kostensicht beurteilt.

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Rightsizing greift für Lenze dort, wo passgenaue Antriebs- und Automatisierungslösungen skalierbare Produkte und Systeme erfordern, die sich mit Dienstleistungen ergänzen lassen. „Mit L-force, unserer bedarfsgerecht skalierbaren Automatisierungsplattform, halten wir für jede Antriebs- und Automatisierungsaufgabe die passende Komponente oder das passende System bereit“, sagt Dr. Tellbüscher. „Dabei unterstützen wir unsere Kunden mit intelligenten, leistungsfähigen Produktsystemen und modernsten Engineering-Tools und einem auf die Verbesserung des Gesamtsystems zugeschnittenen Dienstleistungsprogramms. Die Reduktion im Aufwand – von der schnellen Projektierung und Inbetriebnahme – spielt dabei immer eine übergeordnete Rolle.“

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