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Engineering PCB-Entwicklungsumgebung: Konvergenz von Elektronik und Elektrotechnik

Redakteur: Rebecca Näther

Zuken kündigt die sofortige Verfügbarkeit von CR-8000 2017 an. Das neue Release ermöglicht erstmalig ein durchgängiges Co-Design auf Architekturebene, das sowohl die Anforderungen der Elektronik, als auch der Elektrotechnik miteinbezieht. Das Release ist die einzige PCB-Entwicklungsumgebung auf dem Markt, die mit 3D-Mulitboard-Entwicklung und Chip-, Package- und Board-Co-Design einen durchgängigen Entwicklungsprozess auf Systemebene unterstützt.

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(Bild: Zuken)

Die PCB-Entwicklungsmethodik orientiert sich in wachsendem Maße an einem interdisziplinären Produkt-Entstehungsprozess, der eine laufende Abstimmung der Gewerke erfordert. Zu der interdisziplinären Abstimmung zählt auch die Konzeption und Optimierung auf Systemebene schon vor Beginn der Detailentwicklung. System Planner 2017, das Architektur Front-End des Produkts unterstützt jetzt auch die Ebene der Elektrotechnik, in der elektronische Baugruppen mit voller Verbindungslogik dargestellt werden können. Die generierten Daten können direkt in die Detailentwicklung übernommen werden. Das Release enthält mehr als 150 neue Funktionen und Verbesserungen, die in enger Zusammenarbeit mit Kunden erarbeitet wurden.

Mehrere PCB-Baugruppen kommunizieren

Die wachsende Vernetzung von Systemen in modernen Produkten macht eine enge Abstimmung der Entwicklungsprozesse in den einzelnen Disziplinen erforderlich. System Planner adressiert diese Anforderung als Multi-Domain Optimierungswerkzeug für Systeme, in denen mehrere PCB-Baugruppen miteinander kommunizieren: Mit Konzeptwerkzeugen ("Visionaries") für funktionale Konzeptplanung, Multi-Board Partitionierung, 3D-Bauraumprüfung und parametrische Analyse (u.a. Bauteilverwendung, Kosten, Stromverbrauch, Wärmeentwicklung) kann das Verhalten von Elektroniksystemen schon in der Konzeptphase ausführlich modelliert werden. Mit dem Release können auch elektrotechnische Anlagen modelliert und direkt an die E-Technik- und Fluidik-Umgebung E3-Series der Firma exportiert werden.

Erweitertes Library- und Modul-Management in der Konzeptentwicklung

Die wachsende Komplexität moderner Produkte und Systeme macht eine Modellierung und Analyse des Architekturkonzepts immer dringlicher. Im Release wurde die Versionskontrolle von Modulen und Teilschaltungen durch eine erweiterte Anbindung an die DS-2 die DS-2 Daten-, Bibliotheks- und Prozess-Management-Plattform für die Elektronik und Elektrotechnik verbessert. Der Freigabestatus der verwendeten Module und Teilschaltungen kann jetzt lückenlos verfolgt und aktualisiert werden. Darüber hinaus kann die Partitionierung von Design-Modulen über verschiedene Blöcke oder PCBs auf einer einzigen Schaltplanseite dargestellt werden. Dadurch wird eine bessere Analyse und Optimierung ermöglicht.

Vereinfachtes Floor-Planning

Die Referenzbeziehungen zwischen den im Architektur Frond-End geladenen Modulen oder Blöcken können wahlweise manuell oder automatisch hergestellt werden. Nicht zugewiesene oder doppelt belegte Referenzbeziehungen können über Design-Rule-Checks identifiziert werden. Bei der physikalischen Optimierung werden die verschiedenen, in einem funktionalen Block enthaltenen Komponenten erkannt und gemeinsam bewegt. Dadurch wird das Floor-Planning von Multi-Board-Systemen erheblich vereinfacht.

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