Kamera

Perfekte Bilder für die Mission Mars

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Minikamera bringt große Leistung

Die uEye XS ist eine der kleinsten Industriekameras der Welt, nur 12 g leicht und weniger als einen Kubikzoll klein (23 x 26,5 x 21,5 mm). Trotz dieser minimalen Abmessungen glänzt der Winzling mit einem schnellen Autofokus und vielen Automatikfunktionen. Über einen USB 2.0 Anschluss, über den auch die Stromversorgung der Kamera erfolgt, lässt sie sich an jeden PC und jedes Notebook einfach anbinden.

Bereits ab einer Entfernung von 10 cm stellt der Autofokus scharf – wahlweise automatisch oder manuell per Software. Ein digitaler Zoom erlaubt die einfache und nahezu stufenlose Vergrößerung kleinerer Bildausschnitte. Der 5 Megapixel Aptina CMOS-Sensor mit einer Pixelgröße von 1,4 µm liefert detailgenaue und farbtreue Bilder, wobei sieben feste Bildformate – von VGA bis 5 MPixel – ausgewählt werden können. Zudem überträgt die Minikamera Livebilder in verschiedenen Größen bis hin zur „HD ready“-Auflösung 720p (1280 x 720 Pixel) mit 15 Bildern pro Sekunde. In kleineren Auflösungen wird sogar eine Framerate von 30 Bilder/s erreicht. Hohen Ansprüchen genügt auch die Optik. Das integrierte Objektiv besitzt einen horizontalen Bildwinkel von 53°, was einer Brennweite von 35 mm im Kleinbild-Format entspricht. Der weite Öffnungswinkel erfasst ein Bildfeld, das für viele Anwendungen ausreicht.

Kameraparameter – automatisch oder per Software einstellen

Viele automatische Funktionen zur Bildregelung, wie beispielsweise Auto-Weißabgleich, Auto-Gain und Auto-Belichtungszeit werden in der Kamera ausgeführt. Mit den Optionen Belichtungskorrektur, Gegenlichtkorrektur, Photometrie und Anti-Flicker-Funktion aber lässt sich die automatische Bildregelung individuell anpassen. Dank der umfangreichen automatischen Funktionen der Mini-Industriekamera müssen in den meisten Situationen so gut wie keine Einstellungen mehr angepasst werden, zudem lassen sich die erfassten Bilder unabhängig vom PC-System vereinfacht weiterverarbeiten.

Trotzdem würde sich bei Bedarf jeder einzelne Parameter der Kamera über das mitgelieferte Software Development Kit (SDK) manuell verändern lassen. Es umfasst neben Treibern und Schnittstellen (z.B. DirectShow, TWAIN, ActiveX, GenICam) auch viele nützliche Tools für die Bilderfassung und -sichtung. Das uEye Cockpit beispielsweise bietet Zugriff auf alle wichtigen Kameraeinstellungen und Funktionen, außerdem lassen sich damit sehr einfach Bilder und Videos aufnehmen. Mit dem SDK – das aktuelle Release unterstützt nicht nur Windows 7, 8 und 10, sondern ist auch für Linux und Linux Embedded erhältlich – gestaltet sich die Integration der Kamera in die eigene Applikation bequem und zeitsparend. Eine spezielle Anwendung oder ein zusätzliches Programm für die Bildanalyse benötigten die DLR-Forscher aber ohnehin nicht. Die Möglichkeiten des Softwarepakets reichten für Ihre Zwecke völlig aus.

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