Suchen

Phoenix Contact

Phase 4: geradewegs in die Zukunft

| Redakteur: Ines Stotz

„Mit dem Jahr 2015 beginnt für Phoenix Contact eine neue Epoche der Unternehmensgeschichte“, verkündet Geschäftsführer Roland Bent anlässlich der Pressekonferenz auf der SPS IPC Drives in Nürnberg. Er folgt dabei einer klaren Wachstumsstrategie mit neuer Organisationsstruktur.

Firmen zum Thema

Roland Bent, Geschäftsführer: „Unsere erfreuliche Entwicklung manifestiert sich durch eine Verdreifachung des Umsatzes seit dem Jahr 2000. Gleichzeitig sehen wir uns mit der Neuaufstellung bestens gerüstet für die Herausforderungen und Chancen, die die Zukunft der Industrie mit sich bringt.“
Roland Bent, Geschäftsführer: „Unsere erfreuliche Entwicklung manifestiert sich durch eine Verdreifachung des Umsatzes seit dem Jahr 2000. Gleichzeitig sehen wir uns mit der Neuaufstellung bestens gerüstet für die Herausforderungen und Chancen, die die Zukunft der Industrie mit sich bringt.“
(Phoenix Contact )

Erstmalig in der neunzigjährigen Firmengeschichte wird nämlich ab dem 1. Januar 2015 ein Nicht-Gesellschafter an der Spitze des Unternehmens stehen: Die Gesellschafter haben sich dabei für Frank Stührenberg, dem langjährigen Vertriebs-Geschäftsführer, als zukünftigen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Phoenix Contact-Gruppe entschieden.

Klaus Eisert, der die Geschicke von Phoenix Contact vierzig Jahre geleitet hat, wird dann als Vorsitzender des Beirats fungieren. Dieser Beirat wird zukünftig das Bindeglied zwischen der angestellten Geschäftsführung sowie den Familien-Gesellschaftern darstellen. Frank Stührenberg wird seine Verantwortung für das Geschäftsfeld Vertrieb auch als Vorsitzender der Geschäftsleitung beibehalten. „Phoenix Contact tritt 2015 - nach der Gründungsphase, der Aufbauzeit und dem Schritt zum Global Player jetzt in eine vierte Phase der Unternehmensentwicklung ein – in die Zukunft“, lautet das klare Statement von Bent.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 6 Bildern

Phoenix Contact wächst schneller als der Markt

„Diese epochale Entscheidung der Gesellschafter erfolgt in einem Jahr, das wir erneut als Wachstumsjahr bezeichnen können“, so Roland Bent. Er geht von einem Jahresabschluss mit sieben bis acht Prozent weltweit aus. Das absolute Wachstum wird bei rund 120 Mio. Euro liegen, der weltweite Umsatz voraussichtlich etwa 1,75 Mrd. Euro betragen.

Berücksichtigt man ein Wachstum von mehr als zehn Prozent in lokalen Währungen, das die tatsächliche Marktentwicklungen wiederspiegelt, so hat Phoenix Contact erneut ein Wachstum über dem Marktdurchschnitt.

Diese Umsatzentwicklung baut auf einer weitgehend ausgeglichenen weltweiten Verteilung auf. Der Umsatz in Deutschland hat derzeit ein Wachstum von acht Prozent, in Europa können mehr als zehn Prozent verzeichnet werden.

In China ist die Marktentwicklung mit rund neun Prozent Wachstum in regionaler Währung zufriedenstellend. Wachstumsraten der Vergangenheit, die im signifikanten zweistelligen Bereich lagen, sei in China zukünftig nicht mehr zu erwarten.

Mit einem Wachstum von rund zehn Prozent in lokaler Währung sind die USA wieder ein Wachstumsmotor und festigen ihre Position als Nummer zwei im Länderranking von Phoenix Contact.

Insgesamt wurden in 2014 deutschlandweit zweihundertfünfzig neue Mitarbeiter fest eingestellt.

Investitionen weltweit

Mit der Einweihung eines neuen, rund zehntausend Quadratmeter Fläche umfassenden Produktions- und Ingenieurzentrums in den USA wurde die regionale Präsenz in diesem wichtigem Wachstumsmarkt deutlich gestärkt. Das so genannte Regionale Business Unit-Gebäude beherbergt die Entwicklung und das Produkt- und Lösungsmanagement für den regionalen, wie auch weltweiten Markt sowie Produktionsflächen. In Summe verfügt die Innovationsstruktur der USA über einhundertdreißig Ingenieure, die mit rund einhundertzwanzig Mitarbeitern in der Produktion nahezu dreißig Prozent des lokalen Umsatzes der USA entwickeln und produzieren.

Phoenix Contact ist mit fünfzig eigenen Vertriebsgesellschaften in allen globalen Industriemärkten sowie wesentlichen Schwellenmärkten vertreten.

Potentiale für die Zukunft sieht das Unternehmen in Afrika sowie in großen Bereichen von Mittel- und Südamerika.

Das Geschäft in Afrika beschränkt sich heute im Wesentlichen auf den südafrikanischen Markt. Im Rahmen seiner Zukunftsstrategie treibt Phoenix Contact derzeit ein Programm zur Entwicklung neuer Marktaktivitäten in Nord- und Westafrika wie auch im südlichen Subsahara-Bereich voran. Dabei werden diese Zukunftsmärkte von etablierten lokalen Gesellschaften in Frankreich, Dubai und Südafrika aus erschlossen.

Die weißen Flecken, die Phoenix Contact heute noch jenseits einiger Vertretungen und eigenen Gesellschaften in Brasilien, Argentinien und Chile in Mittel- und Südamerika sieht, sollen ebenfalls langfristig erschlossen werden. Im ersten Schritt wurde dazu im Jahr 2014 eine neue Organisation in Kolumbien gegründet.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 43098641)