Verbindungstechnik

Phoenix Contact wächst über 8 Prozent im Jahr 2018

| Redakteur: Sariana Kunze

Ulrich Leidecker, President der Business Area Industry Management and Automation von Phoenix Contact, informierte zur Fachmesse SPS IPC Drives über die Unternehmensentwicklung in 2018 und gab einen Ausblick auf die technologische Ausrichtung in den nächsten Jahren.
Ulrich Leidecker, President der Business Area Industry Management and Automation von Phoenix Contact, informierte zur Fachmesse SPS IPC Drives über die Unternehmensentwicklung in 2018 und gab einen Ausblick auf die technologische Ausrichtung in den nächsten Jahren. (Bild: Phoenix Contact)

Auf der Pressekonferenz zur SPS IPC Drives in Nürnberg gab Ulrich Leidecker, Präsident der Business Area Industry Management and Automation von Phoenix Contact, die Geschäftslage des Unternehmens bekannt: 2018 rechnet Phoenix Contact mit einem Umsatz von über 2,3 Mrd. Euro.

Auch 2018 ist für Phoenix Contact, Anbieter von industrieller Verbindungs- und Automatisierungstechnik, ein erfolgreiches Jahr. Das Unternehmen konnte nach Angaben von Ulrich Leidecker, Präsident der Business Area Industry Management and Automation von Phoenix Contact, nach 11,5 Prozent Wachstum in 2017, 2018 um weitere 8 Prozent wachsen. „Nachdem 2017 die zwei Milliarden Umsatzmarke überschritten wurde, wird der Umsatz im Jahr 2018 bei über 2,3 Mrd. Euro liegen“, erklärt Leidecker.

Produktneuheiten von Phoenix Contact zur SPS IPC Drives

„Das Wachstum in den Märkten war damit wieder deutlich zweistellig, in Euro umgerechnet ergibt sich durch die zum Teil deutlichen Währungsverluste ein Wachstum von etwas über 8 Prozent.“ In den USA konnte das Unternehmen ein Wachstum von über 15 Prozent verzeichnen und liegt damit knapp unter den Wachstumsergebnissen von Europa, wo – außerhalb von Deutschland – 16 Prozent erreicht wurden. „Deutschland ist mit über 25 Prozent Anteil am weltweiten Umsatz immer noch der bedeutendste Markt für Phoenix Contact“, beschreibt Leidecker weiter. „Insgesamt liegt das weltweite Wachstum bei ca. 12 Prozent. Umgerechnet in Euro beträgt das nominelle Wachstum deutlich über 8 Prozent.“

Phoenix Contact präsentiert PLC Next Store auf der SPS IPC Drives

PLC Next Store

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29.10.18 - Phoenix Contact bietet für seine PLC Next Technology einen PLC Next Store an. Der Store stellt Anwendern Apps bereit, mit denen sie die offene PLC Next Control Steuerung um technische Funktionen erweitern können – und das oft ohne Programmierkenntnisse. lesen

Phoenix Contact will 2019 wachsen und investieren

Für 2019 seien bei Phoenix noch keine Anzeigen für eine Abschwächung der positiven Entwicklung spürbar. „Wir gehen daher von einem Umsatzwachstum im oberen einstelligen Bereich und einem absoluten Wachstum von über 150 Mio. Euro auf dann knapp 2,5 Mrd. Euro zum Jahresende 2019 aus. Das geplante Investitionsvolumen wird 2019 voraussichtlich wieder über 200 Mio. Euro betragen“, sagt Leidecker.

Phoenix Contact beteiligt sich in OPC UA-Initiative

Phoenix Contact beteiligt sich in OPC UA-Initiative zur Standardisierung der industriellen Kommunikation.
Phoenix Contact beteiligt sich in OPC UA-Initiative zur Standardisierung der industriellen Kommunikation. (Bild: Phoenix Contact)

Für einen einheitlichen, herstellerübergreifenden Kommunikationsstandard unterstützt Phoenix Contact jetzt gemeinsam mit anderen Unternehmen die OPC Foundation in ihren Bemühungen, OPC UA bis in die Feldebene hinein zu harmonisieren und zu standardisieren. Als einer der Treiber dieser Initiative wird Phoenix Contact in den Arbeitsgruppen der OPC Foundation mitarbeiten, um einen neuen Standard für alle Geräte in der OT - vom Sensor, über Aktoren, bis hin zu Steuerungen - zu definieren.

Führende Automatisierer schließen sich Initiative für OPC UA mit TSN in Feldebene an

OPC Foundation

Führende Automatisierer schließen sich Initiative für OPC UA mit TSN in Feldebene an

28.11.18 - Vor wenigen Wochen kündigte die OPC Foundation ihre Initiative für OPC UA mit TSN auch in der Feldebene an. Auf der SPS IPC Drives verkündet die Foundation jetzt, dass sich schon zahlreiche große Automatisierer der Initiative angeschlossen haben – darunter auch Siemens. lesen

Neben der herstellerübergreifenden Harmonisierung von Anwendungsprofilen im Feld wie I/O, Safety oder Motion sieht Phoenix Contact auch eine große Chance in der Vereinheitlichung der Gerätemodelle. Die einheitliche Konfiguration und Diagnose der Geräte im Netzwerk sowie standardisierte Konformitätstests werden zukünftig für eine hohe, herstellerunabhängige Kompatibilität von Automatisierungskomponenten sorgen. Die Integration der Time Sensitive Networking-Technologie (TSN) in den OPC UA-Standard bietet zudem neue, notwendige Möglichkeiten zur echtzeitfähigen Kommunikation im Netzwerk. Zeitsynchronisierung und Datenpriorisierung sorgen dafür, dass sich IT- und OT-Kommunikation im Netzwerk nicht gegenseitig stören oder beeinflussen. Zusammengenommen ist somit zukünftig eine flächendeckende Anbindung der Feldgeräte in die Cloud und dadurch eine durchgängige Verbindung von IT und OT möglich.

BUCHTIPPOhne eine herstellerunabhängige Vernetzung von Geräten und Anlagen ist Industrie 4.0 nicht umsetzbar. OPC UA ist genau dafür konzipiert – doch der Einstieg ist nicht immer einfach. Das Fachbuch „Praxishandbuch OPC UA“ hilft weiter.

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