AMA Innovationspreis Auszeichnung für photonisch integrierten FMCW-Einzelchip-Lidar

Quelle: AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. 1 min Lesedauer

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Der photonisch integrierte FMCW-Einzelchip-Lidar von der Scantinel Photonics GmbH wurde in diesem Jahr auf der Sensor+Test in Nürnberg mit dem AMA Innovationspreis ausgezeichnet.

Das Gewinnerteam des Jahres 2024 v.l.n.r: Prof. Andreas Schütze (AMA Juryvorsitzender), Jin Wang, Dr. Michael Richter (Scantinel Photonics GmbH), Peter Krause (AMA Vorstandsvorsitzender)(Bild:  AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V.)
Das Gewinnerteam des Jahres 2024 v.l.n.r: Prof. Andreas Schütze (AMA Juryvorsitzender), Jin Wang, Dr. Michael Richter (Scantinel Photonics GmbH), Peter Krause (AMA Vorstandsvorsitzender)
(Bild: AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V.)

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik (AMA) hat am 11. Juni das Entwicklerteam um Stanislav Aksarin mit dem AMA Innovationspreis auf der Fachmesse Sensor+Test 2024 in Nürnberg ausgezeichnet. Der photonisch integrierte FMCW-Einzelchip-Lidar von der Scantinel Photonics GmbH überzeugte die Jury durch ein hohes technologisches Level und eine deutliche Marktrelevanz.

Der Gewinner reduziert Kosten, Größe und Gewicht kompletter Lidar-Systeme

Der Single-Chip FMCW-Lida basiert auf einer photonisch integrierten Plattform. Diese Technologie hebt die autonome Mobilität auf die nächste Stufe, indem sie die Herausforderungen bestehender Lidar-Sensoren löst, CMOS-kompatible photonische Integrationsplattformen verwendet und die Kosten, Größe und Gewicht des finalen Lidar-Systems erheblich reduziert.

Peter Krause, Vorstandsvorsitzender AMA Verband, und Professor Andreas Schütze, Juryvorsitzender, überreichten dem Gewinnerteam, bestehend aus Stanislav Aksarin, Vladimir Davydenko und Andy Zott, das Preisgeld von 10.000 Euro für ihre besondere Leistung.

Neue Anwendungen und neue Marktpotenziale

„Im Namen der gesamten Jury gratuliere ich dem diesjährigen Gewinnerteam, das mit seinem photonisch integrierten FMCW-Einzelchip-Lidar ein sehr hohes technologisches Level beweist“, erklärt Professor Andreas Schütze, Juryvorsitzender von der Universität des Saarlandes, die diesjährige Entscheidung. „Mit der Integration der optischen Funktion kompatibel zu Standard-CMOS-Elektronik können die Kosten, die Größe und das Gewicht kompletter Lidar-Systeme deutlich reduziert werden. Damit lassen sich neue Anwendungen und neue Marktpotenziale erschließen. Das sind genau die Kriterien, die unsere Jury zugrunde legt. Wir begutachten die Neuheit, die Innovationshöhe und die Originalität der technischen Lösung, sowie die Marktchancen und die Patentsituation. Beim photonisch integrierten FMCW-Einzelchip-Lidar kommt alles zusammen, ein hohes technologisches Niveau bildet die Basis, es ist eine echte Invention, die sehr gute Marktchancen hat. Gratulation ans ganze Team!“

 

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