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Intec und Z Positive Vorzeichen für Messeverbund Intec und Z

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die Industriemessen Intec und Z haben laut Messeveranstalter großen Zuspruch aus der Branche erhalten. Die Planung für die Messen im Jahr 2017 startet jetzt, das Fachprogramm soll aktuelle Themen aufgreifen und das Ausstellungsangebot ergänzen.

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Der Zuspruch ist groß: Schon jetzt planen die Veranstalter die Platzierung der Standflächen für die Intec 2017.
Der Zuspruch ist groß: Schon jetzt planen die Veranstalter die Platzierung der Standflächen für die Intec 2017.
(Bild: Leipziger Messe/Tom Schulze)

Der Zuspruch für die Leipziger Industriemessen Intec und Z ist ungebrochen: Bereits jetzt haben sich mehr Aussteller für die nächste Auflage der Intec angemeldet als im Vergleichszeitraum der Vormesse, vermelden die Messeveranstalter. Der Messeverbund ist im Jahr 2017 vom 7. bis 10. März wieder der erste wichtige Branchentreff für die metallbearbeitende Industrie und Zulieferbranche aus Deutschland und Europa. Das Fachprogramm soll das Ausstellungsangebot ergänzen und beleuchtet Themen wie intelligenten Leichtbau und additive Fertigung.

Messen bilden die gesamte Prozess- und Abnehmerkette in der Fertigung ab

„In unseren zahlreichen Gesprächen mit der Branche erhalten wir für die Intec und Z 2017 positive Signale. Die Messevorbereitungen laufen vielversprechend und der Zulauf an Ausstellern ist groß“, sagt Dr. Deliane Träber, Geschäftsbereichsleiterin der Leipziger Messe. Im nächsten März stellen wieder weltweit agierende Unternehmen, Spezialisten für komplette Fertigungslösungen sowie Zulieferer ihre Produktneuheiten auf dem Leipziger Messegelände vor.

„Intec und Z besitzen jeweils klare und eigenständige Messeprofile. Gemeinsam bilden sie die gesamte Prozess- und Abnehmerkette in der Fertigung ab, wovon Aussteller und Besucher gleichermaßen profitieren. Das sind Gründe für die Attraktivität des Messedoppels. So sind Intec und Z nicht nur fest in Mitteldeutschland verankert, sondern haben sich gleichzeitig als internationale Fachmessen etabliert“, erklärt Träber und fügt hinzu: „Der gute Anmeldestand hat es uns erlaubt, bereits im Mai mit der Platzierung der Standflächen für die Intec zu beginnen.“ Die Hallenaufplanung für die Zuliefermesse Z wird im Spätsommer dieses Jahres erfolgen.

Anwenderorientiertes Fachprogramm zeigt aktuelle Branchenentwicklungen

Der Messeverbund entwickelt sich stetig weiter. Das zeigt unter anderem das Fachprogramm, in dem Trends für den Werkzeugmaschinenbau sowie die Fertigungs- und Automatisierungstechnik aufgegriffen und in Sonderschauen, Konferenzen, Tagungen sowie internationalen Workshops veranschaulicht werden.

Projektdirektorin Kersten Bunke erklärt: „Wir legen großen Wert auf ein anwenderorientiertes Fachprogramm zu den Themen, die die Branche bewegen. Intec und Z sind für Aussteller und Besucher eine ideale Möglichkeit zum intensiven fachlichen Dialog zwischen Forschung und Praxis sowie zwischen Technologieanbietern und Anwendern. Wir beleuchten dazu auch die neuesten Entwicklungen, die sich wie ein roter Faden durch Ausstellung und Fachprogramm ziehen – beispielsweise zum Thema Industrie 4.0.“

Die Sonderschau mit integriertem Fachsymposium „Intelligenter Leichtbau: Technologien, Anwendungen, Potentiale“ knüpft an das Forum „Faserverbundstrukturen auf dem Weg in die Serie“ des letzten Messedoppels an und stellt den aktuellen Entwicklungsstand für den industriellen Einsatz in den Mittelpunkt. Das Technologieforum „Additive Fertigung“ kombiniert ein anwenderorientiertes Fachsymposium mit einer Ausstellung, die das Potential der neuen Fertigungsmöglichkeiten präsentieren will. Dabei werden ausgewählte Verfahren detaillierter dargestellt, so zum Beispiel der 3D‐Siebdruck sowie die Strahlschmelzverfahren.

Messeveranstalter setzen neues Hallenkonzept fort

Aussteller und Besucher nahmen während der vergangenen Messe laut Veranstalter das neu eingeführte Hallenkonzept gut an. Deshalb soll das Konzept 2017 fortgeführt werden: Erneut werden zwei Drittel des Messegeländes für die beiden Messen genutzt – und aufgrund der Wegeleitung soll ein praktischer Rundlauf durch die Messehallen entstehen.

2015 konnte der Messeverbund das bisher beste Ergebnis verzeichnen: 1433 Aussteller aus 33 Ländern waren vor Ort, 23.500 Besucher aus über 35 Ländern schauten sich die Messen an. (kj)

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