Präzise im Einsatz, hart im Nehmen

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Das System unterstützt schon den Installateur

Ist eine individuelle Ausstattung gefordert, so kommt der HOG 86 zum Einsatz. Hier steht auf Wunsch eine Auflösung bis 5000 Impulse pro Umdrehung zur Verfügung. Durch eine Vielzahl von Anschlussvarianten kann der Geber auf verschiedene Einbauverhältnisse individuell angepasst werden. Hinzu kommt eine korrosionsfeste Oberflächenbeschichtung, die einen Gehäuseschutz gemäß Korrosionsklasse C4 nach ISO 12944-5 erfüllt. Alle anderen Komponenten wie Kabelverschraubungen, Flanschdosen und Schrauben sind ebenfalls in Edelstahl oder mit Korrosionsschutz ausgeführt.

EMS überwacht stets die Vitalwerte des Gebers

Die optionalen Hybridlager haben gegenüber der Vollstahlvariante unter gleichen Bedingungen eine dreimal höhere Lebensdauer. Auf Wunsch ist die Funktionsüberwachung EMS (Enhanced Monitoring System) lieferbar. Das System unterstützt schon den Installateur, da sofort signalisiert wird, ob der Geber signal- und versorgungsseitig korrekt angeschlossen ist. Im laufenden Betrieb überwacht das EMS stets die Vitalwerte des Gebers und teilt Fehler an die Steuerung mit.

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Noch höhere Sicherheit bei der Signalübertragung bietet der HOG 86 M mit redundanter Signalerfassung. Er ist erste Wahl für sicherheitskritische Anwendungen. Die Position und die Drehzahl werden hier durch zwei galvanisch getrennte Systeme in einem Gehäuse doppelt abgetastet und über zwei unabhängige Signalausgänge bereitgestellt. Das erlaubt eine Mehrfachverwendung der Drehgebersignale. Das Gerät erreicht die doppelte Verfügbarkeit. Ergänzend ist eine zweifache EMS-Funktionsüberwachung für beide Abtastsysteme möglich.

Alle Ausführungen lassen sich flexibel montieren

Die Drehgebervarianten HOG 86 + FSL und HOG 86 M + FSL bieten die Möglichkeit der energieautarken Drehzahlüberwachung. Ein integrierter Fliehkraftschalter erlaubt die rein mechanische Drehzahlüberwachung. Die frei wählbare Schaltdrehzahl wird dabei werksseitig voreingestellt, so gibt es in der Praxis beim Einbau vor Ort eine Fehlerquelle weniger.

Alle Ausführungen lassen sich flexibel montieren, an Vorder- und Rückseite sind mehrere Gewindebohrungen zur direkten Montage einer Drehmomentstütze vorgesehen. An der Vorderseite kann ein Stützblech in zwölf Winkelpositionen auf die Verhältnisse vor Ort angepasst werden. Die einseitig offene Hohlwelle erlaubt die Montage auf Wellen mit 12 oder 16 mm Durchmesser sowie Konuswellen mit 17 mm. Damit bietet die kompakte Drehgeberfamilie eine attraktive Alternative für Standardanwendungen und spezielle Einsatzfelder, die bisher auf deutlich teurere Geber angewiesen waren.

* Henning Förste, Produktmanager Motion Control, Baumer

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