Transmitter Präzisionsdrucktransmitter im Miniformat

Redakteur: Philipp Weinecke

Der neue Präzisionsdrucktransmitter von STS verpackt moderne Technik in einem widerstandsfähigen Miniaturgehäuse und ist für anspruchsvolle Messaufgaben in Test & Measurement-Anwendungen geeignet.

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(Bild: Sts / Ivo Vögel Bildmanufaktur)

Entwickler in der Automobilindustrie, der Luftfahrt und im Maschinenbau sind auf unverfälschte Messergebnisse angewiesen. Jede Ungenauigkeit kann Entwicklungszeiten verzögern und zusätzliche Kosten verursachen. Der Schweizer Präzisionsanbieter STS bringt mit dem Atm.mini nun ein neues Messinstrument im Westentaschenformat an den Markt, das Ingenieuren Sicherheit bietet.

„Burn-in"-Verfahren bietet Leingzeitstabilität

Mit Bestwerten in Sachen Messgenauigkeit von 0.5 Prozent Gesamtfehler über einen Temperaturbereich von -40 bis 125° Celsius werden Drücke bis 100 bar zuverlässig abgebildet. Diese Präzision bietet der Atm.mini mithilfe des optional verfügbaren „Burn-in“-Verfahrens auch in aufwendigen Langzeittests: „Mit diesem Verfahren beseitigt STS schon ab Werk die minimalen Spannungen, die in dem Sensor durch die Mechanik gegeben sind, sodass wir bezüglich Langzeitstabilität hervorragende Werte erreichen“, so der Product Manager Michael Herzog.

Kleine Maße bringen neue Möglichkeiten

Das widerstandsfähige Edelstahlgehäuse und die Überdruckfestigkeit sorgen für Langlebigkeit auch unter rauen Bedingungen. Abgesehen von den technischen Daten selbst, sind es die Maße des Atm.mini, die Entwicklern neue Möglichkeiten etwa bei Tests von Prototypen bieten. Da das Gewicht eines Messinstruments die erhobenen Daten beeinflussen kann, müssen diese oftmals bereinigt werden. Mit nur 50 Gramm Gewicht ist der Atm.mini ein echtes Leichtgewicht, das diesen Zusatzaufwand unnötig macht. Die geringen Außenmaße von 17,5 x 49 Millimeter erlauben es, den Druckmessumformer problemlos an kleinen und verwinkelten Bauteilen zu montieren.

Messwerte über mA oder VDC übertragbar

Eine Vielzahl verfügbarer Prozess- und elektrischer Anschlüsse bietet Anwendern Flexibilität. Beim Ausgangssignal können Kunden wählen, ob die Messwerte über ein Stromsignal (mA) oder ein Spannungssignal (VDC) übertragen werden. „Dank dieses modularen Produktkonzepts liefern wir innerhalb von wenigen Arbeitstagen ein anwendungsfertiges Produkt, unabhängig von der gewünschten Stückzahl“, sagt Herzog. Sollten Kunden im breiten Portfolio modularer Messinstrumente dennoch nicht das Richtige finden, kann ihnen mit einer ihren Spezifikationen entsprechenden, individuellen Lösung geholfen werden.

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