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Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Privilegierte Strommenge leidet an Schwindsucht

| Redakteur: Sariana Kunze

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vermeldet den Rückgang der beantragten privilegierten Strommenge. Als Grund wird hierfür die überarbeitet Besondere Ausgleichsregelung gesehen, die zur Stabilisierung der EEG-Umlage beitragen soll.

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Durch die Besondere Ausgleichsregelung gehen die beantragten privilegierten Strommenge zurück.
Durch die Besondere Ausgleichsregelung gehen die beantragten privilegierten Strommenge zurück.
(Karin Bangwa_pixelio.de)

Die beantragte Strommenge, die für die Berechnung der EEG-Umlage maßgeblich ist, sank im Vergleich zum Vorjahr (2013: 119,3 TWh) auf 117,8 TWh. Weiterhin ist die Zahl der beantragten Abnahmestellen – das BAFA begrenzt abnahmestellenbezogen - von 3.485 im Jahr 2013 auf nunmehr 3.391 gefallen.

EEG-Umlage weiter stabilisieren

Die Anzahl der antragstellenden Unternehmen hat sich laut dem BAFA im Vorjahresvergleich nur leicht auf 2.452 erhöht (Vorjahr: 2.388). Durch Unternehmensumstrukturierungen soll sich dieser leichte Versatz ergeben haben. „Die Neuregelung der Besonderen Ausgleichregelung leistet damit einen Beitrag zur Stabilisierung der EEG-Umlage“, sagt Dr. Arnold Wallraff, Präsident des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Durch die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wurde die Eintrittsschwelle für die Beantragung der Besonderen Ausgleichsregelung von 14 Prozent auf 16 Prozent angehoben, damit ist ein höherer Anteil der Stromkosten an der Bruttowertschöpfung erforderlich. Die aktuellen Zahlen ergeben sich aus einer Auswertung der bis zum 30. September 2014 beim BAFA eingegangenen Anträge*. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es sich um ungeprüfte Angaben der Antragsteller handelt. Es können sich daher im Zuge der Antragsbearbeitung noch Anpassungen ergeben. Das BAFA wird bis zum Jahresende voraussichtlich alle Begrenzungsbescheide an die Unternehmen versenden.

(BAFA)

*Die Zahlen ergeben sich aus einer Auswertung der bis zum 30. September 2014 beim BAFA eingegangenen Anträge. Es handelt sich um ungeprüfte Angaben der Antragsteller. Es können sich daher im Zuge der Antragsbearbeitung noch Anpassungen ergeben.

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