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Projektmanagement Produkttests: Folgekosten vermeiden

| Redakteur: Lea Ziegler

Explodierende Kosten, überschrittene Projektlaufzeiten, ein nicht marktreifes Endprodukt oder Transportbeschädigungen beim Versand – Probleme, mit denen sich kein Unternehmen gerne auseinander setzt. Durch ein rechtzeitig geplantes und begleitendes Testmanagement lassen sich solche Herausforderungen minimieren.

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Steffen Poppitz ist Geschäftsführer von PAConsult Swiss, einem akkreditierten Testlabor für Umweltsimulationen in Neuhausen, Schweiz.
Steffen Poppitz ist Geschäftsführer von PAConsult Swiss, einem akkreditierten Testlabor für Umweltsimulationen in Neuhausen, Schweiz.
(Bild: PAConsult Swiss)

Bei der Produktenwicklung gibt es verschiedene Vorschriften und Richtlinien, die zu beachten sind. Steffen Poppitz ist Geschäftsführer von PAConsult Swiss, einem akkreditierten Testlabor für Umweltsimulationen in Neuhausen, Schweiz, und kennt diese Probleme. Ein erfolgreiches Testmanagement könne die Gefahren von Laufzeitverlängerungen und Kosten so gering wie möglich halten, doch viele Firmen würden darauf verzichten. „Die meisten Firmen reagieren zu spät. Der Testbedarf wird häufig erst am Ende der Entwicklung erkannt oder viel schlimmer, durch Reklamationen vom Markt.“ Kommt es zu einem Produktausfall oder Beschädigungen, entstehen unnötige Kosten und eventuell ein Imageverlust.

Kosten und Zeit in der Projektplanung und Qualitätssicherung sparen

Sicherer ist es, die Produkte und deren Versandverpackung bereits während ihrer Entwicklung fortlaufend und gezielt zu prüfen. Diese entwicklungsbegleitenden Prüfungen sparen Kosten und Zeit. Das nötige Fachwissen und eine objektive Einschätzung des Prüfbedarfs ist in vielen Fällen jedoch nur von außen, durch neutrale Institutionen sinnvoll und sollten nicht von den Unternehmen selbst definiert werden.

Steffen Poppitz empfiehlt die Prüfmethoden zu standardisieren und zu dokumentieren. „So erhalten die Unternehmen wiederverwendbare und – ganz wichtig - reproduzierbare Prüfpläne. Damit schafft man die Basis für nachhaltige Produktentwicklung.“

Zu jedem Zeitpunkt des Entwicklungsprozesses können damit Fehler erkannt und behoben werden. Eine Vorgehensweise, die für jedes Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sein sollte. (lz)

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