Laufzeitumgebung

Professionelle Visualisierung mit Movicon auf 7‘‘-Ex-HMIs

| Redakteur: Carina Schipper

Die 7-Zoll-Bediengeräte der Serie 200 von R. Stahl HMI Systems unterstützen die Visualisierungssoftware Movicon.
Die 7-Zoll-Bediengeräte der Serie 200 von R. Stahl HMI Systems unterstützen die Visualisierungssoftware Movicon. (Bild: R.Stahl)

R. Stahl HMI Systems bringt das Operator Interface ET-208 für komplexe Engineering-Aufgaben auf Wunsch mit der Visualisierungssoftware Movicon auf den Markt. Laut Hersteller ist es das einzige 7‘‘-Widescreen-HMI für die Ex-Zone 1. Damit biete das Unternehmen in dieser Bediengeräteklasse mit Windows Embedded-Betriebssystem eine vielseitige Lösung, heißt es.

Alle auf dieser Runtime Engine basierenden Projekte lassen sich auf dem HMI-System, auf Bedienteilen, PDAs, Smartphones oder Wireless-Systemen (Pocket-PCs, Handhelds) selbstständig und unabhängig ausführen. Die XML-Struktur löst die Projekte von einer Plattform: Dies ermöglicht maximale Datentransparenz, vereinfacht Projektierungen für unterschiedliche Geräte und senkt Instandhaltungskosten. Zur grafischen Projektierung verfügt Movicon über eine große Objektbibliothek mit Import- und Exportfunktion, die Bitmaps und frei skalierbare Vektor-Grafiken unterstützt. Über Video-Objekte lassen sich Bewegtbilder von IP-Kameras auf den kompakten Operator Interfaces anzeigen und parametrieren. Die Visualisierungssoftware beinhaltet VBA-Scripts, SPS-Logiken, eine Rezeptverwaltung, Datenspeicherarchive und ein umfassendes Alarmmanagement. Aus einem breiten Treiberangebot für Steuerungssysteme zahlreicher Hersteller könnten nach Bedarf mehrere simultan zur Anbindung an Systeme der übergeordneten Ebene eingesetzt werden, so R. Stahl. Die HMIs der Serie 200 besitzen Simatic S7-Schnittstellen zur Kommunikation via PROFINET, PROFIBUS oder MPI, beschränkt auf die S7-Versionen -300, -400 und -1200. Standardmäßig stellen die HMIs integrierte explosionsgeschützte Ethernet- und USB-Ports sowie klassische serielle Schnittstellen zur Verfügung. In Kürze will der Hersteller auch eine Ausstattung mit WLAN-Interface implementieren. Eine Reader-Box bindet Barcodescanner und RFID-Leser an.

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