Industrial Ethernet

Profinet mausert sich zum Muss in Automatisierungsprodukten

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Als langjähriges Mitglied von PI und durch aktive Mitarbeit in Technik- und Marketing Arbeitskreisen konnte Hilscher von Anfang an Einfluss auf die Weiterentwicklung von Profinet nehmen. So hat Hilscher die Entwicklung von verschiedenen Profinet-Funktionen von den ersten Ideen bis zur fertigen Spezifikation mitgestaltet. Dieses Engagement ermöglichte frühzeitig eine parallele und abgesicherte Umsetzung in eigene Technologieprodukte.

Texas Instruments integriert Profibus und Profinet

Auch Texas Instruments bietet bereits seit längerem Unterstützung bei der Integration von PI-Technologien in verschiedenen Prozessoren für den industriellen Einsatz. Mit der Verfügbarkeit der neuen Prozessorfamilie AM 335x ist nun auch eine hardwarenahe Integration von Profinet möglich. Dadurch steigt sowohl die Kommunikations- als auch Applikations-Performance bei gleichzeitig reduziertem Aufwand für die Integration von Profinet in Automatisierungsgeräte.

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Die integrierte PRU (programmable real time unit) ermöglicht die Realisierung eines performanten IRT 2-Port-Switches. Durch die Vorverarbeitung der Kommunikation in der PRU steht mehr Rechenleistung für Applikationen zur Verfügung. Der leistungsstarke ARM-basierte Prozessor kann deswegen anspruchsvolle Applikationen und die Kommunikation gleichzeitig verarbeiten und ermöglicht so eine kostengünstige Integration von Profinet.

Die Integration der Profinet-Funktionen erfolgt mit Hilfe des bewährten Profinet-Firmeware-Stacks von Siemens. Somit stehen Geräteherstellern die vielfältigen Profinet-Funktionen einfach zur Verfügung.

500stes Profinet-Zertifikat an GE verliehen

Eine ebenfalls erfolgreiche Zusammenarbeit mit PI vermeldet Marcel van Helten, Geschäftsführer von GE Intelligent Platforms Germany und CCS Produktmanager: „Dadurch können wir unsere Flexibilität erhöhen, Konfigurationsmöglichkeiten und Anwendungsverfügbarkeit verbessern und unserem Bekenntnis zu offenen Standards gerecht werden.“ So ist Profinet nun auch auf den hochverfügbaren und leistungsstarken PACSystems-Steuerungen und der VersaMAX I/O-Linie von GE verfügbar - was GE die Vorzüge eines Ethernet-Systems ohne dessen Komplexität ermöglicht.

Namensbasierte Konfigurationen erlauben Lösungen in wenigen Minuten. Eingebaute Switche mit wahlweise Kupfer oder Fiberglas für direkte Verbindung bedeuten, dass keine zusätzliche Hardware benötigt wird, um weite Strecken zwischen I/O-Knoten mit erhöhter Zuverlässigkeit zu überbrücken. Die Einführung des MRP-Protokolls (Media Redundancy Protocol) in einer Ringtypologie befähigt den Anwender einzelne Knoten zu Wartungszwecken offline zu schalten, ohne die gesamte Anwendung zu stoppen. Falls eine Verbindung an einer Stelle getrennt wird, kann das System die Daten in nahezu einer Millisekunde ohne Unterbrechung der I/O umleiten.

Für diese Entwicklung hat GE kürzlich das 500ste Profinet-Zertifikat von PI erhalten. Jörg Freitag erläutert: „Für Profinet-Geräte ist im Rahmen der Qualitätssicherung die Zertifizierung verbindlich vorgeschrieben. Durch diesen hohen Qualitätsstandard können sich die Anwender auf eine solide zertifizierte Gerätebasis und eine zuverlässige Interoperabilität verlassen. Wir verzeichnen seit längerer Zeit einen enormen Anstieg der Zertifizierungstests für Profinet-Geräte. Über das große weltweite Engagement von GE Intelligent Platforms im Umfeld von Profinet freuen wir uns sehr.“

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