Integrierte Sicherheitstechnik Profisafe-Gateways perfektionieren das Zusammenspiel von AS-i Safety und fehlersicherer Steuerung
Dass automatisierte Sicherheitstechnik auf der Sensor-Aktor-Ebene sowohl konventionellen Relais wie auch sicheren Kleinsteuerungen in Sachen Leistung und Kosten überlegen ist, haben die Safety-Spezialisten von Bihl+Wiedemann eingehend analysiert. Mit seinen Teamplayer-Qualitäten kann das dezentrale Konzept seine Effizienzvorteile aber auch in hochkomplexen Anlagen über Systemgrenzen hinweg gewinnbringend ausspielen – als starker Partner fehlersicherer Steuerungen.
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Es sind drei ziemlich unterschiedliche Welten, die sich in der modernen Sicherheitstechnik präsentieren. Denn je nach Anlagengröße und benötigtem Funktionsumfang stehen aus Sicht der Verantwortlichen jeweils ganz andere Themen im Fokus. Bei kleinen Anwendungen mit sehr geringen funktionellen Anforderungen beispielsweise geht es in allererster Linie meist um die Kosten für die Realisierung des Safety-Konzepts. Trotz erheblicher Leistungsdefizite galten hier bis vor kurzem noch die konventionellen Relais als Favoriten. Doch angesichts der Ergebnisse eines vom Sicherheits-Spezialisten Bihl+Wiedemann auf Basis realer Kundendaten angestellten Kostenvergleichs dürfte die technologisch längst überholte Parallelverdrahtung nun auch aus ihrem letzten Reservat endgültig vertrieben werden. Inzwischen nämlich gewinnt AS-i Safety, der einfachste Sicherheitsbus der Welt, das Rechenduell gegen die konventionellen Relais schon bei Mini-Applikationen ab zwei sicheren Signalen.
Weitaus bunter ist das Spektrum der Entscheidungskriterien im breiten Mittelfeld sicherheitstechnischer Anwendungen. Hier spielen neben den Kosten für die Erstinstallation unter anderem auch die Diagnosefähigkeiten, der Aufwand bei späteren Änderungen oder Erweiterungen der Anlage, die Möglichkeiten zur Anbindung an übergeordnete Systeme sowie die Zukunftssicherheit eine große Rolle. Und auch in all diesen Disziplinen attestieren die Analysten von Bihl+Wiedemann dem automatisierten dezentralen Sicherheitskonzept auf der Sensor-Aktor-Ebene eine deutliche Überlegenheit — sowohl gegenüber konventionellen Relais als auch im Vergleich mit so genannten Safety-Controllern.
Mit keiner anderen Technologie lassen sich sichere Sensoren so wirtschaftlich vernetzen
Und in der „großen Welt“ der Sicherheitstechnik, der Welt der weitverzweigten Anlagen mit verschiedenen Sicherheitskreisen und vielen sicheren Signalen, der Welt der Bearbeitungszentren, die mehrere sichere Drehzahlen und Achsen benötigen und deren Umrichter über eine NC-Steuerung sicher angesprochen werden müssen – oder in der Welt der Anwendungen, in denen eine ganze Reihe von Standardsignalen in die Sicherheitskonfiguration zu übernehmen sind: In solch komplexen Anlagen empfiehlt sich meist der Einsatz einer fehlersicheren Steuerung.
Damit aber ist AS-i Safety at Work nicht automatisch aus dem Rennen: „Ganz im Gegenteil“, meint Bihl+Wiedemann-Geschäftsführer Jochen Bihl. „AS-i Safety sieht sich absolut nicht als Konkurrent zu fehlersicheren Steuerungen, sondern als deren starker Partner auf der Sensor-Aktor-Ebene. Denn gerade auch im direkten Zusammenspiel mit einer F-CPU kann das System seine einzigartigen Effizienzvorteile an der Basis der Automation äußerst wirkungsvoll ausspielen. Mit keiner anderen Technologie lassen sich so wirtschaftlich Signale von Sensoren einsammeln und sichere Aktoren schalten.“
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