Künstliche Intelligenz Das sind die KI-Trends für 2024

Von Sandro Kipar 2 min Lesedauer

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Wie geht es im kommenden Jahr mit der Trend-Technologie weiter? Experten geben ihre Einschätzungen und Empfehlungen an Unternehmen ab.

Das Unternehmen AITAD setzt auf Embedded-KI. Dabei handelt es sich in der Regel um Elektroniksysteme, in denen KI autark und lokal wirkt. Es funktioniert ohne Netzwerk und große Datenübertragungen. Sensoren können so intelligenter werden und etwa tiefere Zusammenhänge erkennen oder sogar vorhersagen. Die Technologie könnte 2024 der Predictive Maintenance oder autonomen Robotern einen Schub geben. (Bild:  AITAD)
Das Unternehmen AITAD setzt auf Embedded-KI. Dabei handelt es sich in der Regel um Elektroniksysteme, in denen KI autark und lokal wirkt. Es funktioniert ohne Netzwerk und große Datenübertragungen. Sensoren können so intelligenter werden und etwa tiefere Zusammenhänge erkennen oder sogar vorhersagen. Die Technologie könnte 2024 der Predictive Maintenance oder autonomen Robotern einen Schub geben.
(Bild: AITAD)

Künstliche Intelligenz hat in diesem Jahr riesige Schritte gemacht. Nachdem Open AI im November 2022 Chat GPT veröffentlichte, ist der Vormarsch der Technologie kaum noch aufzuhalten. Unternehmen wie Google, Amazon oder Meta stellten ihre eigenen KI-Modelle vor und immer mehr Betriebe suchten nach Wegen, die Technologie in ihre Prozesse zu integrieren. Doch wie wird es im kommenden Jahr weitergehen? Was werden die wichtigen Themen und Trends rund um KI sein? Zwei Experten geben ihre Prognosen ab.

„Während die KI-Technologie rasant voranschreitet, holt auch die menschliche Akzeptanz auf“, sagt etwa Jörg Herbers, CEO der Aachener Inform, einem Anbieter von KI-basierter Optimierungssoftware. Im Zuge dessen werde sich auch die Interaktion zwischen Mensch und KI verändern und sich nahtloser in den täglichen Alltag integrieren lassen. Herbers glaubt außerdem, dass im kommenden Jahr immer mehr Unternehmen erkennen, dass KI und maschinelles Lernen zu einer „grundlegenden Technologie“ wird. Jeder Unternehmer werde deshalb versuchen, sein Produkt mit KI auszustatten.

Vor allem Texte und Bilder, die von KI generiert wurden, konnten in diesem Jahr für Aufsehen sorgen. Laut Herbers werde 2024 sich der Schwerpunkt nach und nach auf Modelle verlagern, die aus Videomaterial Texte erstellen. Darüber hinaus werden KI-Systeme aus vielfältigeren und immer repräsentativeren Daten lernen. Herbers glaubt zudem, dass die ersten Schritte hin zu offenen Datenökosystemen weiter ausgebaut werden. „Wenn Unternehmen gemeinsam hochwertige Prozessdaten nutzen, fördert dies ein kollaboratives Umfeld und forciert dadurch weitere KI-Innovationen“, so Herbers.

Edge gewinnt weiter an Bedeutung

Beim Thema Cybersicherheit hat sich in diesem Jahr schon früh gezeigt, dass der Fortschritt der KI auch ihre Schattenseiten hat. Kriminelle können die Technologie verwenden, um ihre Methoden zu verbessern oder mithilfe von Deepfakes Chaos verbreiten. Entwicklungen wie das KI-Gesetz der EU, die KI-Verordnung von US-Präsident Biden und der Hiroshima-Prozess der G7-Staaten weisen darauf hin, dass die Einführung weltweiter Regulierungsrahmen bevorsteht, heißt es weiter. Unternehmen, die sich auf Cybersicherheit spezialisiert haben, würden zudem an Wegen arbeiten, um der neuen Bedrohung begegnen zu können. Eine der besten Antworten ist laut Dell Technologies eine Zero-Trust-Architektur.

Auch Dell glaubt, dass 2024 im Zeichen der generativen KI stehen wird. Eine erste Welle von KI-Projekten könnte dann bei vielen Unternehmen von der Theorie in die Praxis übernommen werden, heißt es in einer Mitteilung. Da durch die datenhungrigen Modelle die Relevanz von Daten in der Industrie nochmals steigt, wird laut Dell auch die Edge nochmals an Bedeutung gewinnen. Dell geht davon aus, dass viele Unternehmen deshalb Edge-Lösungen als Erweiterung ihrer Multicloud-Infrastruktur implementieren. Der extreme Bedarf an Rechenleistung werde schon bald von einem hybriden Quantensystem gestemmt.

John Roese, Global Chief Technology Officer von Dell Technologies, gibt auch einen Tipp, wie Betriebe sich für die KI-Zukunft wappnen können: „Unternehmen sollten sich intensiv mit KI auseinandersetzen, sie aber nicht unabhängig von anderen Architekturen betrachten. So stellen sie sicher, dass ihre Visionen und Maßnahmen für einen langfristigen Erfolg optimal aufeinander abgestimmt sind.“

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