Smarte Softewareentwicklung
Programmieren für alle mit Low-Code und No-Code

Von Ralf Steck 4 min Lesedauer

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Low-Code, No-Code, Citizen Developer – hinter den Begriffen steckt eine neue Herangehensweise an das Thema Unternehmens- und Abteilungssoftware. Das Programmieren geschieht nicht mehr, wie früher, durch manuelles Schreiben eines Quellcodes, sondern in einer visuellen Umgebung.

Mit No-Code-Systemen ist es nahezu für jedermann möglich, Anwendungen zu erstellen, die auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt sind. (Bild:  Day Of Victory Stu. - stock.adobe.com)
Mit No-Code-Systemen ist es nahezu für jedermann möglich, Anwendungen zu erstellen, die auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt sind.
(Bild: Day Of Victory Stu. - stock.adobe.com)

Jede Abteilung in einem Unternehmen benötigt Software, die die Arbeit der jeweiligen Abteilung unterstützt. Dabei sind die Anforderungen sehr unterschiedlich und oft hochspeziell – man denke nur an das CAD-System der Produktentwickler oder die Fertigungsplanung. Deshalb hat sich in den meisten Unternehmen über viele Jahre hinweg ein Wildwuchs an Softwarelösungen etabliert, der zu den vielbesprochenen Silos führt, in denen die Daten der Abteilungen jeweils eingeschlossen sind.

Über die Jahre versuchten verschiedene Anbieter, möglichst weite Bereiche des Unternehmens abzudecken, allerdings meist auf Kosten der Abteilungsfunktionen. Ein einziges System und ein einziger Hersteller können einfach nicht alle Funktionen aller Abteilungen so sauber abbilden, wie es ein auf den jeweiligen Bereich spezialisiertes System kann. Zudem entsteht mit solchen Allroundsystemen am Ende ein riesiger monolithischer Block, der immer schwerer zu warten ist.