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IUNO Projekt für IT-Sicherheitslösungen ins Leben gerufen

| Redakteur: Sariana Kunze

Auf der SPS IPC Drives 2015 wurde das nationale Referenzprojekt IUNO der Öffentlichkeit vorgestellt. In dem Projekt wollen 21 Partner aus Industrie und Forscher bis 2018 neuartige IT-Sicherheitslösungen für die Industrie 4.0 erarbeiten.

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Auf der SPS IPC Drives wurde IUNO am 25. November 2015 erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dabei waren die IUNO-Partner Ernst Esslinger, Homag Group, Oliver Winzenried, Wibu-Systems, Dr. Wolfgang Klasen, Siemens, und Prof. Dr. Claudia Eckert, Fraunhofer-AISEC.
Auf der SPS IPC Drives wurde IUNO am 25. November 2015 erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dabei waren die IUNO-Partner Ernst Esslinger, Homag Group, Oliver Winzenried, Wibu-Systems, Dr. Wolfgang Klasen, Siemens, und Prof. Dr. Claudia Eckert, Fraunhofer-AISEC.
(IUNO )

Eine aktuelle Studie des Allensbacher Instituts für Demoskopie stellt fest, dass die deutsche Industrie den wirksamen Schutz vor Cyber-Angriffen als größte Herausforderung bei der Umsetzung von Industrie 4.0 sieht. IUNO, das Nationale Referenzprojekt für IT-Sicherheit in der Industrie 4.0, nimmt genau diese Herausforderung in Angriff. Das Projekt, das im Juli 2015 begonnen hat, erstellt in einem Verbund führender Partner aus Industrie und Forschung praxistaugliche Konzepte und Lösungen für IT-Sicherheit in der Industrie 4.0. Das Besondere dabei: IUNO kombiniert eine Vielzahl von Szenarien entlang unterschiedlicher, aber jeweils vollständiger Wertschöpfungsketten – aus der Möbelindustrie, der Automobilwirtschaft, den Werkzeugmaschinenherstellern – und führt die jeweils gewonnenen Ergebnisse in einem Werkzeugkasten zusammen, der auch für andere Einsatzfelder und Unternehmen anwendbar ist.

Mittelständler sollen profitieren

m Rahmen einer IUNO-Podiumsdiskussion im VDMA Forum auf der SPS IPC Drives in Nürnberg diskutierten die IUNO-Partner Ernst Esslinger, Homag Group, Oliver Winzenried, Wibu-Systems, Dr. Wolfgang Klasen, Siemens, und Prof. Dr. Claudia Eckert, Fraunhofer-AISEC. Die Podiumsteilnehmer waren sich darin einig, dass kein produzierendes Unternehmen in Zukunft darum herumkommt, seine Produktionssysteme zu vernetzen, wenn es wettbewerbsfähig bleiben will. Allen wird sich dabei die Frage stellen, wie die eigenen Daten und Systeme investitionssicher geschützt werden können. IUNO wird hier konkrete Antworten liefern: „Gerade die kleinen und mittelständischen produzierenden Unternehmen sollen von den Ergebnissen profitieren“, betonte Projektkoordinator Ernst Esslinger von Homag. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 33 Mio. Euro und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit bis zu 20 Mio. Euro als Teil der neuen Hightech-Strategie gefördert.

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