„More Electric Aircraft“

Prozess-I/O-Module regeln und überwachen simulierte Belastungsszenarien in Flugzeugen

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Hot Swap und Konfiguration im laufenden Betrieb

Für ein komplexes Simulationssystem, in dem hohe Belastungen auftreten, ist auch die „HotSwap“-Eigenschaft der Module wichtig. Ein Austausch einzelner Module ist dadurch jederzeit auch im laufenden Betrieb möglich. Jedes Modul erhält durch die interne automatische Selbstkonfiguration vom Feldbuskoppler eine eigene Adresse zugewiesen. Beim Austausch eines Moduls erhält das Neue automatisch die Adresse sowie die Konfigurationsdaten des Ersetzten zugewiesen. Die Adresse des Feldbuskopplers selbst ist anwenderspezifisch mit zwei Drehschaltern einstellbar.

Die Konfiguration des Systems lässt sich ebenfalls im laufenden Betrieb vornehmen, falls beispielsweise Grenzwerte den tatsächlichen Betriebserfordernissen angepasst werden müssen. Dies kann mit der Software Smart-Control entweder über den Feldbus von einer übergeordneten Kontrolleinheit (PC-Station) aus oder aber mit einem Laptop direkt über den jeweiligen Feldbuskoppler erfolgen. Das entsprechende Interface ist in der Frontblende des Feldbuskopplers untergebracht.

Die mit einer eigenen Intelligenz ausgestatteten Module sind in der Lage, eingehende Signale intern so aufzubereiten, dass sie von einer übergeordneten Steuerung nicht mehr konvertiert werden müssen. So lassen sich Steuerung und Regelung von aufwendiger Rechenleistung entlasten, die somit anderen Anwendungen zur Verfügung steht. Viele Abläufe in der Prozesstechnik lassen sich dadurch beschleunigen und wirtschaftlicher gestalten.

Integrierte Stromversorgung und Kommunikation ohne aufwendige Verdrahtung

Die Stromversorgung der Module innerhalb eines Systems erfolgt über die in die Norm-Hutschiene integrierte High Performance Railline (HPR), welche aus steckbaren Sockeln für die Module besteht und daher einfach erweiterbar ist. Neben der Stromversorgung erfolgt auch die Kommunikation im System über die HPR-Stecker.

Alle Module des I/O-Systems enthalten bereits eine umfangreiche Palette an Funktionen, die sich darüber hinaus leicht an spezifische Kundenanwendungen anpassen lassen. Unter anderem verfügen die Module über eine galvanische Trennung, die Überwachung von Kurzschlüssen zur Vermeidung von Beschädigungen sowie Funktionen zum Erkennen von Leiter- oder Fühlerbrüchen. Separate Komponenten sind hierfür nicht nötig. Um im Fehlerfall eine sichere Prozesssteuerung zu gewährleisten, arbeiten die Module mit Ersatzwerten weiter. Diese Werte lassen sich frei festlegen, wodurch nicht nur der Prozessablauf geregelt weiterlaufen kann; auch gefährliche Situationen können so vermieden werden.

Für jede Aufgabe das richtige Modul

Neben Automatisierungskomponenten wie dem IMOD I/O-System sind die Entwicklung und Fertigung von kundenspezifischen Hard- und Softwarelösungen eine besondere Stärke von Hesch. Seit mehr als 30 Jahren entwickelt und produziert das Unternehmen analoge und digitale Mess- und Regelgeräte, elektronische Steuerungen, Sensoren sowie Messwertaufnehmer.

Zusätzlich zu den individuell entwickelten Produkten und Systemen bietet Hesch seinen Kunden Fertigungsmöglichkeiten in einer hochmodernen SMD-Bestückungslinie an. Ergänzt wird das Portfolio durch Messgeräte, Steuerungen und Schaltschränke für den Abreinigungsprozess von Industrie-Filteranlagen.

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