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Schlüssel mit ID-Kennung Prozess-Sicherheit garantiert Wasserqualität

Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Die diamantenbesetzten Werkzeuge von CNC-gesteuerten Glasbearbeitungs-Maschinen werden mit Wasser gekühlt, das sich mit Aufbereitungsanlagen wieder verwerten lässt. Ein intelligenter Schlüsselschalter sorgt dabei für die Anlagensicherheit.

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Der Schlüsselschalter dient einem gezielten und sicheren Zugangs-Management.
Der Schlüsselschalter dient einem gezielten und sicheren Zugangs-Management.
( Archiv: Vogel Business Media )

Glastechnik Holger Kramp liefert Glasbearbeitungs-Maschinen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, deren Kühlwasser wieder aufbereitet wird. Doch Wasser ist nicht nur ein lebensnotwendiger und knapper Rohstoff sonder auch ein teurer. Darum gilt es, mit dieser wertvollen Ressource sparsam umzugehen. Um ein optimales Reinigungsergebnis bei maximaler Wirtschaftlichkeit der Wasseraufbereitungs-Anlage erzielen zu können, müssen verschiedene Prozessparameter exakt auf einander abgestimmt sein: Fließgeschwindigkeit, ph-Wert, Leitwert, Temperatur, Kühlschmierstoff-Anteil, Dosierung des Flockungsmittels und Verweildauer im Absetzbecken.

Eine optimale Abstimmung aller Parameter lässt sich allerdings nur erreichen, wenn diese wichtigen Daten ausschließlich qualifizierte Mitarbeiter einstellen. So kam man bei Glastechnik zu der Erkenntnis, dass Passwörter und herkömmliche Schlüsselschalter hier nicht genügend Schutz bieten können. Die Sicherheit seiner Anlagen vertraut das Unternehmen deshalb einem intelligenten Schlüssel an: dem KeyPilot von SysDesign.

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Personenbezogen und fälschungssicher

Der Schlüsselschalter, in Schutzart IP66, dient einem gezielten Zugangs-Management in der Industrie von Produktionsanlagen und Werkzeugmaschinen über mobile Geräte bis zu Laboreinrichtungen und Reinräumen. Er ermöglicht die personenbezogene Vergabe von Nutzungsrechten, wobei sich der Anwender über einen digitalen Schlüssel an der Maschine anmelden muss. Jeder einzelne Schlüssel hat eine weltweit eindeutige ID-Kennung und ist dadurch fälschungssicher.

Wer hat wann was gemacht

Die kleine Lesestation, kaum größer als eine Streichholzschachtel, liest die ID aus und überträgt sie auf die Maschinensteuerung. Diese weiß nun, welche Berechtigungen der Besitzer des Schlüssels hat. Es kann auch protokolliert werden, wer wann welche Einstellungen vorgenommen hat. Denn die zugehörige Software ermöglicht eine unkomplizierte und flexible Verwaltung von Berechtigungen für die gesamte Anlage.

Der Einbau gestaltet sich einfach und schnell: Mit der Breite von 29,3 mm und einer Höhe von 45,3 mm passt der KeyPilot in das allgemein übliche Rastermaß von Bedienfeldern. So kann er in die Standardöffnung von 16,2 mm Durchmesser für Befehls- und Meldegeräte eingebaut werden. Zudem ist sogar eine Zugangskontrolle für Laptops und PCs möglich.

Für den Kontakt zur Steuerung oder zum Bedien-PC sorgen RS-232-, Profibus- oder USB-Schnittstellen. Wenn keine dieser Schnittstellen zur Verfügung steht, lässt sich der Schlüssel auch als Relais- oder Pegelversion mit drei Schaltausgängen problemlos integrieren.

In den Anlagen bei Glastechnik Holger Kramp sorgt der KeyPilot dafür, dass eingestellte Anlagen nicht beliebig verändert werden können und somit sämtliche Prozesse stets wirtschaftlich, konstant und störungsfrei ablaufen.

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