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Fraunhofer IPA Prozessinnovation bekommt viel Platz zum Forschen

| Redakteur: Sariana Kunze

Die Fraunhofer-Projektgruppe Prozessinnovation in Bayreuth hat ihr neues Domizil bezogen. Nach 2 Jahren Bauzeit konnten 44 Mitarbeit ihre Arbeit am neuen, 3.000 m 2 großen, Standort aufnehmen. Die Projektgruppe arbeitet an einer modernen Lernfabrik und regenerativen Produktion.

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Auf rund 3.000 Quadratmeter finden 44 Mitarbeiter der Projekgruppe genug Platz.
Auf rund 3.000 Quadratmeter finden 44 Mitarbeiter der Projekgruppe genug Platz.
(Werner Huthmacher)

Für das 44-köpfige Team um Prof. Rolf Steinhilper, Leiter der Projektgruppe, und die über 60 studentischen Mitarbeiter bietet der Neubau reichlich Platz. "Die ca. 3.000 m2 große Fläche umfasst eine Technikumshalle, zwei Labore, jede Menge Büros und fünf Besprechungsräume," erklärt Dr. Stefan Freiberger, Mitglied im Leitungskreis und Baubeauftragter der Projektgruppe. Zuvor war das Team beim Lehrstuhl für Umweltgerechte Produktion der Universität Bayreuth untergebracht. Nachdem die Gruppe seit der Gründung im Jahr 2006 um das Siebenfache gewachsen ist, sei es hier allmählich zu eng geworden. "Das Grundgerüst der Fassade besteht aus Echtholz, die Zwischenräume aus Glas. Das ermöglicht eine angenehme Arbeitsatmosphäre und sieht noch dazu modern aus," informiert Freiberger. Als Heizung dient ein fortschrittliches Blockheizkraftwerk, das Strom und Wärme gleichzeitig erzeugt. Besonders wichtig war der Projektgruppe zudem die Nähe zur Universität: "Dann müssen unsere studentischen Hilfskräfte nicht so weit fahren," so Freiberger. Der Projektgruppe ist es gelungen, den Neubau innerhalb der geplanten Zeit und des begrenzten Budgets von 8,4 Mio. Euro zu realisieren.

KMU können regenerative Produktion erlernen

Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat den Neubau im Jahr 2012 genehmigt. Neben dem personellen Wachstum der Projektgruppe sei vor allem das Forschungsthema "Regenerative Produktion" ausschlaggebend gewesen, meint Steinhilper. Es gehe heute um mehr als industrielle Produktion und Logistik. "Unternehmen arbeiten nicht nur darauf hin, ein Produkt zu verkaufen. Stattdessen erweitern sie ihre Umsatzchancen auf das Service Engineering, also die Betreuung der Kunden mit Ersatzteilen und zusätzlichen Dienstleistungen", weiß der Leiter der Projektgruppe. Beispiele seien neue Technologien zur Refabrikation von Austauschteilen.

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Bei der Eröffnungsfeier präsentierte Steinhilper den zahlreich anwesenden Unternehmen aus Oberfranken Pläne für eine moderne Lernfabrik, die in der Technikumshalle errichtet werden soll. Hier können Firmen die Methoden der Lean-Production erleben. Eine zweite Lernfabrik, die Green Factory, soll veranschaulichen, wie Bauteile aus Carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) energieeffizient hergestellt werden können.

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