Delphin Technology bietet Alternative zu virtuellen Instrumenten

Prozessorientierung versus virtuelle Instrumente

30.10.2008 | Autor / Redakteur: Peter Renner / Ines Stotz

Die ProfiSignal Baugruppen im Überblick
Die ProfiSignal Baugruppen im Überblick

Für Mess- und Automatisierungsaufgaben existieren heute sehr unterschiedliche Denkansätze und Produktangebote. Um die beste Lösung zu finden, muss sich der Anwender meist bereits im Vorfeld für eine grundlegende Philosophie zu entscheiden. Delphin Technology bietet mit ProfiSignal eine echte Alternative zu virtuellen Instrumenten — weg vom instrumentorientierten hin zu einem ganzheitlich prozessorientierten Lösungsansatz.

Die Lösungen auf Basis virtueller Instrumente gehen auf Ideen aus dem Jahre 1986 zurück. Damals war der Begriff virtuell noch weitgehend unbekannt. Der prinzipielle Denkansatz bestand und besteht bis heute in einem elementaren Ersatz von körperlichen Messinstrumenten und Mess-Schaltungen durch den PC. Derart gewandelte Messinstrumente, auch Frontpanels genannt, transportieren gleichermaßen wie die Mess-Schaltungen (Blocks) verschiedenste Daten. Im Ergebnis stehen grafische Verknüpfungen respektive Visualisierungen in Form von reinen Datenflussdiagrammen, den sogenannten Flowcharts. Damit beschäftigen sich virtuelle Instrumente hauptsächlich mit der Prozess-Peripherie.

Die Technologie brachte die Messtechnik in den 80er Jahren einen großen Schritt nach vorn. Doch mit der Zeit vollzog sich ein Wandel in den Anforderungen und Voraussetzungen, was dazu führte, dass einige Anwender in dem einst revolutionären Produktangebot ihre individuelle Anwendungsaufgabe nur noch teilweise gelöst sahen. Dazu kam, dass Weiterentwicklungen des Systems die Handhabung nur unnötig verkomplizierten und Programmierkenntnisse nicht mehr zur Kür, sondern zur Pflicht gehörten.

Delphin Technology begann im Jahr 2002 mit der Neuentwicklung eines Systems, dem eine vollkommen andere Philosophie zugrunde liegt, die Prozessorientierung. Mit der erfolgreichen Markteinführung von ProfiSignal in 2007 gelang eine echte Alternative zu virtuellen Instrumenten und in anderen Fällen ein vollkommen neues Lösungsangebot.

Ziel: Anwendungs- und Anwenderorientierung

Bei der Produktentwicklung für die Einsatzfelder Prüftechnik, Verfahrenstechnik sowie Forschung und Entwicklung wurden vor allem zwei Ziele verfolgt: Anwendungs- und Anwenderorientierung! Fachleute — Techniker und Wissenschaftler — sollten die neue Mess- und Automatisierungstechnologie unabhängig von Informatikspezialisten einsetzen können.

ProfiSignal arbeitet mit verschiedenen modularen Baugruppen, die praxisgerecht für Aufgaben der Messdatenerfassung, Automatisierung von Messabläufen, für die Steuerung von Prozessen, Dauerversuchen und ähnliches ausgelegt sind. Während bei den virtuellen Instrumenten die Prozess-Peripherie im Focus steht, stellt ProfiSignal den Prozess an sich in den Vordergrund.

Prozessorientiertes ProfiSignal

Der Anwender kann aus den einzelnen Baugruppen von ProfiSignal diejenigen auswählen, die für seine Anwendung vorteilhaft sind. Durch Verwendung von spezialisierten Baugruppen lässt sich der Aufwand an Entwicklungsarbeit minimieren.

Bei kleinen Anwendungen mit wenigen Kanälen und kurzen Entfernungen zum PC ist es zweckmäßig, USB-Messtechnik einzusetzen. Bei größeren Entfernungen ist Messtechnik auf der Basis von Ethernet geeigneter.

Anwendung in einem Datennetz
Anwendung in einem Datennetz

Für große Anwendungen mit vielen Kanälen, die auch in weitläufigen Arealen verteilt sein können, ist es zweckmäßig, die Unternehmens-Datennetze zu nutzen. Dabei stellen Server-Client-Lösungen häufig die beste Wahl dar.

Bild 2 zeigt beispielhaft den parallelen Einsatz von ProfiSignal an insgesamt vier Prüfständen. Während die Einzelanwendungen unabhängig voneinander agieren, vereinigt ProfiSignal diese in nur einem Gesamtsystem.

Vier Prüfstände in einem System
Vier Prüfstände in einem System

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