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Chainflex Leitungen mit „Germanischem Lloyd“-Zertifikat Prüfstandard für Leitungen in bewegten Anwendungen garantiert Zuverlässigkeit im maritimen Einsatz

| Redakteur: Ines Stotz

Damit auf Schiffen und bei Offshore-Anwendungen Leitungen für bewegte Anwendungen ohne aufwendige und kostenintensive Sonderzulassungen zum Einsatz zu kommen können, haben Igus und die Germanische Lloyd Klassifizierungsgesellschaft gemeinsam einen neuen Prüfstandard entwickelt.

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Chainflex Leitungen von Igus sind als erste und einzige Leitungen für den dynamisch bewegten Einsatz auf Schiffen und Offshore-Anwendungen in Energieketten von der Germanischen Lloyd Klassifizierungsgesellschaft zugelassen worden.
Chainflex Leitungen von Igus sind als erste und einzige Leitungen für den dynamisch bewegten Einsatz auf Schiffen und Offshore-Anwendungen in Energieketten von der Germanischen Lloyd Klassifizierungsgesellschaft zugelassen worden.
( Igus)

Insgesamt sind nun 328 Chainflex Leitungen von Igus mit einer Typenzulassung für dauerbewegte Leitungen in E-ketten ausgezeichnet. Damit sind diese, nach Angaben von Igus, die weltweit ersten Leitungen speziell für Anwendungen in Energieketten, die dieses Zertifikat erhalten haben.

Durch den stark gestiegenen Automatisierungsgrad auf Schiffen und in Offshore-Anwendungen in den letzten Jahren ist ebenfalls die Nachfrage nach Energiekettensystemen für diese Branche gestiegen. Um für dieses spezielle Anwendungsgebiet sichere und geeignete Produkte zu liefern, hat Igus in Zusammenarbeit mit der Germanischen Lloyd Klassifizierungsgesellschaft ein neues Prüfverfahren entwickelt und ihre Chainflex Leitungen zertifizieren lassen.

Das spezielle Wissen der beiden Firmen hat über einen langen Zertifizierungszeitraum von über drei Jahren mit den verschiedensten Untersuchungsbereichen dazu geführt, dass erstmalig ausgewiesene Leitungen für den Einsatz in Energieketten auf Schiffen und Offshore-Anwendungen ausgewiesen wurden.

Entwicklung neuer Prüfverfahren notwendig

Typischerweise erteilen Klassifizierungsgesellschaften, wie zum Beispiel der Germanische Lloyd, Zertifikate, die sich an internationale Standards halten. Diese beziehen sich in vielen Fällen, insbesondere bei den Werkstoffen, auf besondere Eigenschaften in Bezug auf Brandverhalten oder andere Anforderungen.

Meist sind diese Werkstoffe jedoch gar nicht oder nur bedingt für die Dauerbewegung geeignet. Auch die allgemeinen Aufbaustandards für Leitungen erweisen sich meist als völlig ungeeignet, um diese ständig zu bewegen. Da es keine einheitlichen, internationalen Prüfverfahren für bewegte Leitungen in Energieketten gibt, mussten auch hier neue Lösungen gefunden werden.

Garantierte Sicherheit von Leitungen auf Schiffen und in Offshore-Anwendungen

Das Know-how von Igus, der sich seit über 20 Jahren mit dem Thema der dynamischen Leitungen in Energieketten beschäftigt und das mit 1.750 qm weltweit größte Labor für dauerbewegten Leitungen betreibt, hat auch in diesem Fall dazu beigetragen, dass ein Prüfverfahren entwickelt wurde, um die Sicherheit von Chainflex Leitungen auf Schiffen und in Offshore-Anwendungen zu garantieren. Dabei haben die beiden Partner die Igus-internen Normen als Basis genommen, um die Lebensdauer der Leitungen im bewegten Einsatz gewährleisten zu können. Hinzu kamen die üblichen Baumusterprüfungen der Germanischen Lloyd Klassifizierungsgesellschaft, die sich an internationalen Normen und Prüfungen orientieren.

Kunden haben nun die Möglichkeit, ihre Steuer-, Bus-, Mess-, Daten- und Motorleitungen speziell für dynamische Anwendungen ab Lager zu kaufen, die zudem den Zulassungsanforderungen der Schifffahrtszulassungsbehörden genügen. Damit hat igus seinen Vorsprung als Hersteller von E-Kettenleitungen mit den meisten Zulassungen und Zertifikaten weiter ausgebaut.

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