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Produktentwicklung PTC stellt Augmented-Reality-Suite für Unternehmen vor

| Redakteur: Franz Graser

PTC hat auf der Anwenderkonferenz LiveWorx 2016 die Softwarelösung Vuforia Studio Enterprise präsentiert. Das Werkzeug richtet sich an Unternehmen, die Augmented Reality in ihrer Produktentwicklung und -wartung einsetzen wollen.

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Augmented Reality kann die Entwicklung und Wartung komplexer Produkte signifikant unterstützen. Mit der Vuforia-Suite von PTC sind Unternehmen in der Lage, AR-Sequenzen einfach zu erstellen und zu publizieren.
Augmented Reality kann die Entwicklung und Wartung komplexer Produkte signifikant unterstützen. Mit der Vuforia-Suite von PTC sind Unternehmen in der Lage, AR-Sequenzen einfach zu erstellen und zu publizieren.
(Bild: Bild: Keiko Hiromi/PTC)

Ursprünglich unter dem Namen „Projekt ThingX“ angekündigt, lässt sich Vuforia Studio Enterprise mit der 3-D-Konstruktionssoftware PTC Creo sowie mit der IoT-Plattform ThingWorx integrieren. Damit können vernetzte Dinge – von der Solaranlage bis hin zu medizinischen Geräten – um Augmented-Reality-Komponenten (AR-Komponenten) ergänzt werden.

Augmented Reality (AR) ist eines der am schnellsten wachsenden Technologiesegmente im Unternehmensbereich. Die Umsetzung wird jedoch durch den Mangel an Werkzeugen erschwert, mit denen Entwickler die erweiterte Realität auf bestehende 3-D-Objekte anwenden können. Vuforia Studio adressiert diese Problematik und unterstützt die Schaffung von AR-Eindrücken beim Entwickeln, Betreiben und Warten von vernetzten Produkten.

Vuforia Studio eröffnet Unternehmen einen einfachen Zugang zur erweiterten Realität, indem bestehende 3-D-Objekte sowohl aus der 3D-CAD-Software Creo als auch aus anderen gängigen Modellierungswerkzeugen verwendet werden können. Diese Daten lassen sich in Vuforia Studio mit Animationen sowie mit IoT-Sensordaten aus ThingWorx kombinieren – Beispiele sind etwa Temperatur oder Betriebsgeschwindigkeit.

Das Softwarewerkzeug verwendet eine benutzerfreundliche Oberfläche, um AR-Objekte und Sequenzen ohne Programmieraufwand zu erstellen. Grundlage dafür können Objekte aus 3-D-Konstruktionssystemen sein; diese Daten werden um Informationen aus der IoT-Plattform ThingWorx ergänzt. Einzelne Objekte können zudem mit einer sogenannten ThingMark versehen werden, um sie eindeutig zu identifizieren, etwa anhand einer integrierten Seriennummer.

Dazu kommt der Cloud-basierte Vuforia Experience Service, mit dem sich die im Studio-Tool erstellten AR-Sequenzen völlig unkompliziert veröffentlichen lassen. Unternehmen können somit beliebig viele AR-Sequenzen und -Objekte publizieren. Als drittes Element hat PTC einen Viewer vorgestellt, der es erlaubt, die publizierten Sequenzen auszuwählen und vorzuführen. Wird ein Produkt anhand der bereits erwähnten ThingMark identifiziert, dann erhält der Betrachter gleich eine Auswahl der AR-Präsentationen, die diesem Produkt zugeordnet sind.

Video: Vuforia Studio Enterprise Augmented-Reality

Vernon Turner, Vice President beim Marktforschungshaus IDC, sieht zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten für die Augmented Reality in Unternehmen. Für diese Zwecke sei die Vuforia-Suite eine nützliche Hilfe: „Ein leistungsfähiges Werkzeug wie Vuforia Studio, das erweiterte Realität, Internet der Dinge und 3-D-Modellierung kombiniert, ist eine herausragende Option für Unternehmen, die ihre Strategien für erweiterte Realität entwickeln.“

Der Beitrag ist ursprünglich bei unserem Schwesterportal ELEKTRONIKPRAXIS erschienen.

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