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Vakuumsysteme Pumpen senken den Energieverbrauch bei der Instant-Kaffeeproduktion

| Redakteur: Carina Schipper

Oerlikon Leybold Vacuum wird ein Schweizer Unternehmen mit Vakuumpumpen beliefern. Dieses hat verschiedene Verfahren in der Lebensmittelherstellung unter Vakuum entwickelt, die für Verbesserungen in der Produkt- und der Prozessqualität sorgen. Die Pumpenmodelle werden im Gefriertrocknungssystem eines deutschen Herstellers zum Einsatz kommen, der 20 t Instant-Kaffeepulver pro Tag produziert.

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(Bild: m.prinke, CC BY-ND 2.0, flickr.com)

Die Pumpen von Oerlikon Leybold Vacuum entsprechen wegen ihrer kompakten Bauweise, hohen Effizienz und der Möglichkeit, externe Frequenzumrichter wie bei den Pumpen der Ruvac WH-Reihe zu verwenden, den Anforderungen des Kunden. Sie lassen sich integrieren, was beispielsweise bei den derzeitig verwendeten Gefriertrocknungssystemen zu einer erheblichen Einsparung an Energiekosten führt, verspricht der Hersteller. Die Geräte erreichen eine höhere Pumpgeschwindigkeit, die mehr Flexibilität in der Produktion in Aussicht stellen. Die Vorteile dieser Vakuum-Technologie lassen sich laut Hersteller auf andere Lebensmittelherstellungs-Prozesse unter Vakuum übertragen. Zu den Beispielen zählt die Vakuumkonditionierung von Backwaren in der industriellen Fertigung. Hier kommen physikalische Prinzipien zur Anwendung. Bei atmosphärischem Druck kocht Wasser bei 100 °C. Sinkt der Atmosphärendruck, verringert sich auch der Siedepunkt. Liegt der Druck bei 42 mbar, verdampft das Wasser bereits bei 30 °C. Die zum Sieden notwendige Energie wird dem nahezu noch ofenwarmen Backprodukt entzogen. Werden die Backwaren einer Vakuumkühlung unterzogen, erfolgt dies in 2 – 6 Minuten, wobei der gleichmäßige Entzug des Wasseranteils auch eine mögliche Kondensation, die sogenannte Verkleisterung, im Gebäck selbst verhindert. Diese vakuumbasierte Backtechnologie bringt für Anlagenhersteller, Produzenten, Bäckereien und Konsumenten gleichermaßen Vorteile, so der Pumpenhersteller. Deutliche Einsparungen bei Herstellung und im Verkauf seien möglich. Der Energieverbrauch geht zurück, ebenso verringern sich die Kosten für Logistik, Standflächen und arbeitsökonomische Maßnahmen. Zusammen ergeben sich je nach Anlage Prozesseinsparungen von bis zu 50 %.

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