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Wie hat RTE die Entwicklungen und Trends der Branche geprägt?
Ganz in den Anfängen zum Beispiel mit der Mitentwicklung der ersten digitalen Signalprozessor-Boards. Dann entstanden bei uns über die Jahre verschiedene Prüfsysteme, die schon sehr früh auf Technologien setzten, die erst Jahre später zum Standard wurden. Ich denke zum Beispiel an OPC, den Einsatz objektorientierter Datenbanken oder anwendungsbezogene Bedieneroberflächen mit Visual-Basic. Ein Buch, das ich 2003 über akustische Materialprüfung geschrieben habe, hat die Branche sicher ebenfalls geprägt. Zudem war ich Obmann eines Ausschusses der DGZfP (Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung), der 2009 einen Guideline über die Resonanzanalyse erstellt und veröffentlicht hat. Und von Anfang an haben wir unsere Gewinne in Forschung und richtungsweisende Neuentwicklungen investiert. Momentan forschen wir zum Beispiel an akustischer Prüftechnik für Obst und Gemüse. Ein ungewöhnliches, aber sehr spannendes Thema.
Wie blickt RTE in die Zukunft?
Sehr optimistisch. Während in den letzten fünf Jahren Mitbewerber vom Markt verschwunden sind, konnten wir uns mit innovativen, anwendungsorientierten akustischen Prüfsystemen und unserem breiten Anwendungs-Know-how behaupten. Die nächste Generation eines extrem leistungsfähigen, für viele Branchen einsetzbaren Prüfsystems ist momentan in Entwicklung. Was mich als Unternehmensgründer persönlich sehr freut, ist natürlich, dass auch die Zukunft in der Unternehmensführung gesichert ist. Weil ich so langsam auch mal über meinen Ruhestand nachdenken möchte, werden wir dieses Jahr die nötigen Schritte in die Wege leiten, um im Sinne unserer Kunden eine fließende Unternehmensnachfolge sicher zu stellen.
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