Suchen

Wasseraufbereitung Reduzierter Energieaufwand und vollautomatische Überwachung

| Redakteur: Carina Schipper

Grünbeck stellt mit der Neuentwicklung der Umkehrosmoseanlage Geno-Osmo-X eine energieschonende Wasseraufbereitungsanlage vor. Mithilfe eines drehzahlgeregelten Pumpenmotors, Motorregelventilen und einer intelligenten Steuerung sinkt laut Hersteller der Strombedarf.

Die Umkehrosmoseanlage Geno-Osmo-X von Grünbeck produziert eine Reinstwassermenge (Permeat) bis zu 3.000 l/h.
Die Umkehrosmoseanlage Geno-Osmo-X von Grünbeck produziert eine Reinstwassermenge (Permeat) bis zu 3.000 l/h.
(Bild: www.foto-liebl.de)

Umkehrosmoseanlagen dienen zur Entsalzung von Rohwässern, um Reinstwasser für technische Prozesse, für die Medizintechnik oder in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie bereitzustellen. Die Umkehrosmosetechnologie gewährleistet im Vergleich zu anderen Verfahren der Wasseraufbereitungstechnik, neben der Entfernung von gelösten Salzen auch der Anteil Bakterien, Keime und Partikel sowie gelöste organische Substanzen zu reduzieren. Die Kompaktanlage Geno-Osmo-X folgt diesem Prinzip und nimmt weniger als 1,5 m² Stellfläche ein. Das Unternehmen bietet die Anlage in sieben Leistungsgrößen an, die Permeatleistungen zwischen 200 und 3.000 l/h erreichen. Umkehrosmose-Membranen in High-Flux-Ausführung sorgen für hohe Permeatleistungen ohne Einbußen der Aufbereitungsqualität.

„Eine Hochdruckpumpe aus Edelstahl V4A presst das Rohwasser durch die Umkehrosmosemembranen, wo das Wasser in die Teilströme Permeat und Konzentrat geteilt wird.“, erklärt Grünbeck. Ein drehzahlgeregelter Motor treibt die Pumpe an, der mit Berücksichtigung des Eingangsdrucks den Anlagenbetriebspunkt effizient bestimmt und dadurch eine Energieeinsparung von bis zu 30 % verspricht. Motorregelventile überwachen, dass auch die anlagentypischen Durchflüsse wie „Konzentratrückführung“ und „Konzentrat Kanal“ sich optimalen Bereich bewegen. Dadurch steigt laut Hersteller die Betriebssicherheit der Umkehrosmoseanlage. Der in die Steuerung integrierte Eingang „Smart Metering“ ermöglicht zusammen mit den baulichen Voraussetzungen weitere Betriebskosteneinsparungen. Geno-Osmo-X beobachtet vollautomatisch Anlagenparameter wie Permeatdurchfluss und -leitfähigkeit sowie Durchflussmenge und Druck und speichert die Messdaten auf einer integrierten SD-Karte. Die Steuerung verfügt über eine einfache Bedienung und informiert durch ein 4,3 Zoll großes Grafik-Touchpanel über den Betriebszustand und die Anlagenwerte, versichern die Entwickler.

(ID:43257100)