Prototyp Agrarroboter bestückt 60 Gemüsekisten pro Tag

Quelle: DBU 1 min Lesedauer

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Die Robotik dringt immer tiefer in für sie neue Bereiche wie die Agrarindustrie vor. Ein neuer Prototyp kombiniert die automatisierte Feldarbeit nun mit Stromerzeugung.

Mit dem Prototypen soll unter anderem die Nutzung von Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie Wasser optimiert werden.(Bild:  AI Land)
Mit dem Prototypen soll unter anderem die Nutzung von Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie Wasser optimiert werden.
(Bild: AI Land)

Das Start-up AI Land hat einen halbmobilen Agrarroboter namens „Davegi“ entwickelt. Laut einer Mitteilung soll die Maschine ackern, säen, wässern, düngen und ernten können. Auf 2.500 Quadratmetern soll Davegi pro Tag 60 Kisten mit insgesamt 600 Stück geerntetem Gemüse in zehn unterschiedlichen Sorten autonom und energieautark bestücken.

Der Agrarroboter selbst kreist mit seinen acht Solarmodulen über die Felder. „Dadurch erhalten die Anbaupflanzen ausreichend Sonnenlicht, während gleichzeitig Solarenergie gewonnen wird“, sagt Josef Franko, Gründer von AI Land und Entwickler des Prototypen. Dem Gerät gelingt laut Franko so eine um 50 Prozent effizientere Nutzung der parallelen Energie- und Gemüseproduktion im Vergleich zu unbeweglichen schattenwerfenden Agri-Photovoltaik-Anlagen. „Mit unserem Prototypen lassen sich sämtliche pflanzenbauliche Prozesse – von der Bodenbearbeitung bis zur Ernte – präzise durchführen, und zwar je nach Bedarf der einzelnen Pflanzen“, so der Gründer.

Für seine Erfindung erhielt AI Land den mit 5.000 Euro dotierten Innovationspreis Moderne Landwirtschaft bei der Internationalen Grünen Woche 2024 in Berlin. Das Start-up AI Land wurde im November 2020 vom Institut für mobile autonome Systeme und kognitive Robotik der Fachhochschule Aachen gegründet und beschäftigt aktuell 15 Mitarbeitende.

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