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Optimaler Ausfallschutz mit doppelter Redundanz

Der Switch erkennt nach der Konfiguration selbständig, dass zwei Ports parallel beschaltet sind und deaktiviert einen der Links. In einem regelmäßigen Zyklus von wenigen Millisekunden überprüft er, ob der aktive Link noch vorhanden ist. Geht dieser verloren – etwa durch einen Kabelbruch – wird dies umgehend erkannt und der passive Port innerhalb weniger Millisekunden aktiviert. Zwischen einer Unterbrechung und Aktivierung der Backup-Verbindung vergehen in der Regel nicht mehr als 40 ms. Die Aktivierung der zweiten Verbindung ist so schneller möglich, als ein mit managed Ethernet-Switch und RSTP ausgestattetes Netzwerk rekonfiguriert werden könnte.
Der sCon-Ring kennt keine Grenzen

Die neue sCon-Ringredundanz erlaubt erstmals die Vernetzung beliebig vieler unmanaged Ethernet-Switche über einen Kupfer- oder Lichtwellenleiter-Ring. Eine Limitierung von Teilnehmern im sCon-Ring ist nicht notwendig, da die technische Lösung auf einem Switch-to-Switch-Verfahren basiert. Die reine Recovery-Time bei dieser Installation beträgt in einem Ring mit zehn Teilnehmern 40 ms pro Switch. Durch den technischen Aufbau und die Funktionsweise des sCon-Rings hat die Anzahl der Ethernet-Switche minimale Auswirkung auf diesen Wert. Ein weiterer Ethernet-Switch verlängert lediglich die Recovery-Time um etwa 40 ms. Der sCon-Ring liegt mit seinen Umschaltzeiten im Rahmen der bisher bekannten Lösungen. Auch die Performance des Netzwerkes wird nicht durch zusätzliche Datenpakete oder Watchdogs des sCon Rings belastet.
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