Robotik Roboter wird zum Messmittel

Quelle: Mitsubishi Electric 2 min Lesedauer

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In moderne Autos werden heute immer mehr Radarsensoren verbaut. Diese immer komplexer werdenden Sensoren müssen in der Produktion getestet und kalibriert werden, um im Betrieb zuverlässige Ergebnisse zu liefern. Roboter können dabei helfen.

Bis zu zehn Sensoren werden heute bereits in modernen Autos verbaut. Tendenz steigend.(Bild:  Johannes - stock.adobe.com)
Bis zu zehn Sensoren werden heute bereits in modernen Autos verbaut. Tendenz steigend.
(Bild: Johannes - stock.adobe.com)

Zusammen mit Mitsubishi Electric hat die Firma Noffz Technologies ein robotergestütztes Testsystem für komplexe Sensoren entwickelt. Laut einer Mitteilung hat Noffz in den Radar-Testsystemen einen stark wachsenden Zukunftsmarkt identifiziert, da Radarsensoren in Millionen-Stückzahlen benötigt werden und das Volumen weiter steigt. Die Industrieroboter von Mitsubishi Electric seien Basis für die nötige Flexibilität, die eine Standardisierung von Individuallösungen beinhaltet.

Beim Testen von Radarsensoren sei die exakte Positionierung und Bewegung in der Testkammer eine besonders große Herausforderung. Das Unternehmen betraute einen Sechsachs-Industrieroboter aus der Melfa-FR-Serie von Mitsubishi mit dieser Aufgabe. Dieser bietet die Möglichkeit, Leitungen im Innern des Roboterarms zu installieren. Das minimiere störende Reflexionen der Radarstrahlung. Besonders wichtig waren aber die absolute Genauigkeit sowie die Wiederholgenauigkeit, heißt es weiter.

Höhere Anforderungen

„Die Anforderungen, die wir an den Roboter stellen, sind wesentlich höher als bei reinen Handlingsaufgaben oder auch bei Schweiß- oder Klebeanwendungen“, sagt Markus Solbach, Geschäftsführender Gesellschafter des Mittelständlers. „Denn wir verwenden den Roboter als Messmittel.“ Eine weitere Herausforderung ist die Synchronisation zwischen Roboterbewegung und Kalibrierprogramm.

Bei einer herkömmlichen Robotersteuerung gibt es eine nicht genau vorauszusagende Verzögerung zwischen Start des Programms und tatsächlichem Start der Bewegung, was für die Kalibrierung nicht akzeptabel ist. „Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, die Robotersteuerung direkt aus einem Echtzeitsystem heraus zu übernehmen. Die Software von Mitsubishi Electric setzen wir in diesem Fall für die Handlingsaufgaben beim Wechsel des Prüflings und für die Kommunikation mit einer SPS ein“, sagt Martin Nieskens, der als Team Leader des ADAS System Design Teams bei Noffz die Testsysteme wesentlich mitentwickelt. „Hier kommt ein Vorteil der Roboter von Mitsubishi Electric zum Tragen: Die offene Unterstützung einer Echtzeitansteuerung mit der parallelen Verarbeitung der Standardkommunikation über ein einfaches Roboterprogramm“, ergänzt Michael Finke, Produktmanager bei Mitsubishi Electric.

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