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RoboCup 2014

Roboter kämpfen in Brasilien um den Weltmeister-Titel

| Redakteur: Peter Koller

Nach der WM ist vor der WM: Kaum ist der diesjährige Fußballweltmeister gekrönt, werden in Brasilien ganz besondere Spieler den Platz betreten: Beim RoboCup 2014, der vom 19. bis 25. Juli stattfindet, treten Roboter gegeneinander an.

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Die kickenden Roboter sind immer ein Publikumsmagnet - wie hier bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Erlangen
Die kickenden Roboter sind immer ein Publikumsmagnet - wie hier bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Erlangen
( FAU/ Georg Poehlein )

Für die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) kämpft in Brasilien das Team des Robotics Erlangen e.V. um den Weltmeistertitel. Die Spieler beim Roboterfußball sind ungefähr so groß wie ein Fußball und auch sonst ist alles eine Nummer kleiner als bei einem richtigen Fußballspiel: Ein Match dauert 20 Minuten – pro Halbzeit also 10 Minuten, für jedes Team stehen sechs Spieler auf dem Platz, gespielt wird mit einem Golfball.

Den RoboCup gibt es jedes Jahr, die Studierenden der FAU sind seit der WM 2009 in Graz mit dabei und konnten schon einige Erfolge verbuchen: 2011 beispielsweise erreichten sie den fünften Platz. Darüber hinaus feierten die Erlanger bei nationalen Wettbewerben Erfolge: 4. Platz bei den IranOpen 2011 und 2014, 2. Platz bei den North American Open 2012. Der Angstgegner dieses Jahr ist der amtierende Weltmeister China.

Rund 30 aktive Mitglieder zählt Robotics Erlangen. Die Mitglieder kommen aus den verschiedensten technischen Disziplinen, hauptsächlich Mechatronik, Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik. Sie entwerfen, bauen und programmieren die Roboter selbst – von der Hardware bis zur Software. Die Roboterhardware muss entwickelt, verbessert, gefertigt und zusammengebaut oder gewartet werden. Auch muss die Künstliche Intelligenz – also automatisch geplante Spielzüge, die von den Robotern ausgeführt werden – programmiert und trainiert werden.

„Dazu testen wir unser System in Spielen vor dem RoboCup oder gegen unsere eigenen, alten Roboter. Natürlich ist, wie im echten Fußball, jeder Gegner anders und die eigene Strategie mehr oder weniger Erfolg versprechend“, erklärt Adrian Hauck, Mitglied bei Robotics Erlangen und Maschinenbaustudent an der FAU. Am Lehrstuhl für Mustererkennung der FAU gibt es extra ein Labor mit Werkstatt und ein Spielfeld, auf dem Testspiele ausgetragen werden.

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