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RoboCup 2014

Roboter kämpfen in Brasilien um den Weltmeister-Titel

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Fußballroboter kann sogar dribbeln

Die Fußballroboter der FAU-Studierenden können eine ganze Menge: Dank eines ausgeklügelten Antriebssystems können sie sich in alle Richtungen flexibel bewegen und drehen, sie können schießen, lupfen und sogar mit dem Ball dribbeln – also dem Ball einen Rückwärtsdrall geben, so dass er am Roboter bleibt. Und sie verbessern sich zu jeder WM. „Dieses Jahr haben wir eine komplett neue Generation an Robotern produziert. Sie sind doppelt so schnell und können besser schießen als ihre Vorgänger“, sagt Hauck über seine Spieler.

Die Torschützenkönige des Erlanger Teams sind „Erhard“ im Mittelfeld und der Stürmer „manu dextra“. Überhaupt sind die Erlanger Roboter in Topform: Totalausfälle, Abstürze oder unkontrollierte Manöver gab es bisher keine. Auch mit Verletzungen hatte die Erlanger Mannschaft bisher Glück, außer ein paar abgebrochenen Rädchen ist den Robotern nicht viel passiert.

Die Idee des RoboCup ist es, durch internationalen, freundschaftlichen Wettbewerb, die Roboterforschung und die Entwicklung künstlicher Intelligenz voranzutreiben. Bis zum Jahr 2050 will man die Roboter fit genug gemacht haben, dass sie den amtierenden menschlichen Fußballweltmeister schlagen können. Ein sehr ambitioniertes Ziel – aber Adrian Hauck ist diesbezüglich zuversichtlich: „Wenn man sieht, wie stark sich die Systeme in den letzten Jahren verbessert haben, ist dies auch nicht völlig unrealistisch. Die Zeit wird es zeigen.“

Ab dem 19. Juli können Interessierte die Spiele und Ergebnisse der Robotics Erlangen unter www.robotics-erlangen.de verfolgen.

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