Robotik & Messtechnik

Roboter machen die Lichtmesstechnik um Längen flexibler

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Hohe Skalierbarkeit dank breitem Kuka-Portfolio

Mit der Entscheidung für Kuka Roboter kann Opsira seinen Kunden das gesamte Produktportfolio anbieten. Die Skalierbarkeit reicht dabei von Lösungen mit der Kleinroboter-Serie KR Agilus über den Einsatz der Robotertypen KR 6 und KR 30 bis hin zum mittleren Traglastbereich der KR Quantec Serie. Denkbar sind auch Lösungen mit den Produktfamilien KR Fortec oder KR 1000 Titan, die in der Schwerlastklasse angesiedelt sind.

Dadurch ist das Messsystem in seiner Größe sehr flexibel, reicht von 6 kg Traglast mit 700 mm Reichweite bis hin zu 1300 kg Traglast mit 3000 mm Reichweite und kann so auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden angepasst werden. Mit Traglasten von 6 kg oder 10 kg stellt es sowohl für die Vermessung von kleinen Lichtquellen wie LEDs bis hin zur Vermessung schwerer Leuchten eine perfekte Lösung dar. In der Automobilindustrie kommen Robogonios mit 90 kg oder sogar 120 kg zum Einsatz, wenn komplexe Frontscheinwerfersysteme vermessen werden müssen. Jedes Messgerät überzeugt mit einer hervorragenden Winkelwiederholgenauigkeit bei gleichzeitig sehr hoher Messgeschwindigkeit.

Innovativer Lösungsansatz mit deutlichen Vorteilen

Der innovative Lösungsansatz des roboterbasiertes Lichtmesssystems wurde gemeinsam mit Kuka realisiert und bietet gegenüber konventionellen Goniophotometern klare Vorteile. „Unsere Kunden schätzen die große Auswahl verschiedener Gerätegrößen sowie den flexiblen Einsatz für unterschiedlichste Anwendungen sowohl in der Nahfeld- als auch in der Fernfeld-Goniophotometrie. Somit deckt eine Investition alle für die Lichttechnik notwendigen Messungen, von der Lichtquelle bis zur fertigen Leuchte, ab", berichtet Weißhaar von seinen Erfahrungen aus dem Markt.

Erfüllt neue Lichtmessnorm EN13032-4

Neben der hohen Anzahl mechanischer Freiheitsgrade und dem damit verbundenen Abtasten auf verschiedenen Ebenen lässt sich auch das Warmlaufen des Prüflings in Gebrauchslage realisieren. Hierzu hält das Lichtmesssystem den Prüfling zunächst in seiner typischen Gebrauchslage, z.B. in waagerechter Position zum Boden. Zum Start der Messung wird der Prüfling anschließend automatisch in die Messrichtung gedreht und in die erste Winkelposition gebracht. Somit eignet sich das Robogonio auch, um die neue Lichtmessnorm EN13032-4 zu erfüllen.

Lichtmessgerät für die Zukunft

Auch das Prüfverfahren zur Messung der immer populärer werdenden LED-Linienleuchten (z.B. im Automobil-Innenbereich zur Ambient- oder Türbeleuchtung) ist damit durchführbar. So kann es sich schnell aktuellen Markttrends anpassen und sie flexibel mitgestalten.

Ebenso flexibel ist der Einsatz innerhalb eines Raumes, eines Labors oder einer Produktionshalle: Sein Drehpunkt ist im Raum frei wählbar, kann sowohl horizontal als auch vertikal installiert werden.

„Das Robogonio ist unser Produkt der Zukunft. Mit dieser innovativen Technologie können wir uns problemlos aktuellen Markttrends stellen, sind preislich absolut konkurrenzfähig und können Lichtquellen- und Leuchtenherstellern das Mehr an Flexibilität und Genauigkeit anbieten“, blickt Weißhaar in die Zukunft.

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