Robotik Roboter streicht größtes 3D-Druck-Gebäude Europas

Quelle: Caparol 1 min Lesedauer

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Auf Baustellen könnten schon bald Roboter die Malerarbeiten unterstützen. Vor allem Arbeiten auf Baustellen mit großen Beschichtungsflächen gehören zum Aufgabenbereich der Maschinen.

Der Beschichtungsroboter wurde bei den Malerarbeiten im größten 3D-Druck-Gebäude Europas in Heidelberg eingesetzt.(Bild:  Caparol/Sabine Arndt)
Der Beschichtungsroboter wurde bei den Malerarbeiten im größten 3D-Druck-Gebäude Europas in Heidelberg eingesetzt.
(Bild: Caparol/Sabine Arndt)

Der Hersteller von Bautenanstrichmittel Caparol hat gemeinsam mit dem Start-up Okibo einen Beschichtungsroboter entwickelt. Laut einer Mitteilung kommt dieser aktuell in Heidelberg zum Einsatz und wird dort für Malerarbeiten im Innenraum eingesetzt. Der Roboter sei schon seit geraumer Zeit auf Deutschland-Tour, um auf echten Baustellen zu arbeiten. In Heidelberg arbeitet er am derzeit größten 3D-gedruckten Gebäude Europas.

Für die Entwicklung steuerte Caparol laut eigenen Angaben seine Farbenkompetenz, Marktverständnis und Kundenzugang sowie Know-how in Spritztechnologie bei. Okibo kümmerte sich um Robotik, Software und Sensorik. Der Roboter soll vor allem im Malerhandwerk eingesetzt werden, denn auch hier mache sich der Fachkräftemangel bemerkbar. Laut Caparol sind Maler im Schnitt älter als 40 Jahre und in 17 Jahren gehe die Hälfte der Beschäftigten in Rente. Als Operator oder „Malertroniker“ tätig zu werden, könne den Beruf attraktiver und so für Nachwuchskräfte interessant machen.

Zudem soll der Roboter das mühevolles Arbeiten über Kopf übernehmen können und einfach zu bedienen sein. Beschäftigte müssen laut Caparol lediglich die Farbe auffüllen, den Beschichtungsmodus wählen und den Arbeitsbereich vorgeben. Das Zusammenspiel aus Robotikarm und Sensorik ermögliche dann einen konstanten Farbauftrag und eine hohe Präzision der Beschichtung.

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