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Robotik Roboterportalachse mit sieben Drehpunkten

| Redakteur: Karin Pfeiffer

Mit sieben Drehpunkten und ihren neuen Roboterportalachsen wollen die Schwäbische Werkzeugmaschinen und der von ihr vor Kurzem übernommene Experte Bartsch für viel Flexibilität bei der Beladung sorgen.

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Die Roboterportalachsee dient zur Beladung von Werkzeugmaschinen und übernimmt alle Logistik- oder auch Handlingsaufgaben., die zwischen der Rohteilaufnahme und dem Bearbeitungsprozess entstehen.
Die Roboterportalachsee dient zur Beladung von Werkzeugmaschinen und übernimmt alle Logistik- oder auch Handlingsaufgaben., die zwischen der Rohteilaufnahme und dem Bearbeitungsprozess entstehen.
(Bild: Bartsch)

"Weltweit geht der Trend immer mehr zu Mehrmaschinenprojekten", weiß die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH (SW). Kunden suchten zudem schlüsselfertige Komplettlösungen, bei denen die Automatisierung von Anfang an eine wichtige Rolle spielt. SW entwickelt und fertigt gemeinsam mit Bartsch deshalb automatisierte Fertigungsanlagen. Bartsch gilt als Experte für automatisierte Fertigungs- und Montageanlagen und wurde vor rund einem Jahr von SW übernommen.

Zur Automatica präsentieren die Spezialisten nun erstmals eine neue Roboterportalachse von Bartsch, deren Aufgaben im Gegensatz zu herkömmlichen Mehrachsportalen durch sieben zur Verfügung stehende Achsen flexibel definiert werden können. „Die Roboterportalachse dient zur Beladung von Werkzeugmaschinen und übernimmt alle Logistik- beziehungsweise Handlingaufgaben, die zwischen der Rohteilaufnahme und dem Bearbeitungsprozess entstehen“, erklärt Sven Makis, Geschäftsführer Produktion und Organisation bei Bartsch. „Anschließend übergibt der Roboter das bearbeitete Bauteil an die weiteren Prozesse.“

Mit einem Roboter mehrere Maschinen beladen

Im Vergleich zu herkömmlichen Mehrachsportalen zeichnet sich dieses Produkt durch sieben zur Verfügung stehende flexible Achsen aus. Sie lassen sich für Prozessänderungen oder entsprechende Bauteiländerungen beziehungsweise neue Bauteile mit nur geringem Rüstaufwand einsetzen. „Mit dem Roboter können mehrere, auch gegenüberliegende Maschinen beladen werden, ebenso ist eine stirnseitige Rohteilaufnahme oder Weitergabe des Rohteils an den beiden Stirnseiten möglich“, erklärt Makis die Neuheit. Mit einer maximal benötigten Höhe von 5 m ist die Roboterportalachse auch in sehr niedrigen Fertigungshallen ohne zusätzlichen Aufwand einsetzbar.

„Besonders ist auch, dass die Be- und Entladung in die Werkstückvorrichtungen der SW-Maschinen durch die mehrachsigen Roboter direkt von oben erfolgt“, so Makis. „Die Maschinen sind ohne Schutzumhausungen frei für Bediener und Wartungspersonal zugänglich.“ Je nach Bedarf können die Beladesysteme auch frontal, fahrend oder seitlich neben der Maschine angebracht sein. Die Prozessplanung vom Roh- bis zum Fertigteil übernehmen Bartsch und SW generell gemeinsam.

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