Industriegehäuse
Passgenauer Schutz bei Ex-Schaltern und Tastern

Quelle: Rose Systemtechnik 4 min Lesedauer

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Sie sind klein und unscheinbar, aber ohne sie geht oft gar nichts: Die Rede ist von Schaltern und Tastern an Industriegehäusen. Rose Systemtechnik fertigt einige dieser Komponenten für seine explosionsgeschützten Gehäuselösungen künftig selbst. Für die Kunden verkürzen sich dadurch die Lieferzeiten und die Größe der Teile konnte um zwei Drittel reduziert werden. Konstrukteure sparen so wertvollen Bauraum in ihren Applikationen.

Die Taster und Schalter aus Eigenfertigung werden u. a. in Vor-Ort-Steuerstellen (Control Stations) verbaut.(Bild:  Rose Systemtechnik GmbH)
Die Taster und Schalter aus Eigenfertigung werden u. a. in Vor-Ort-Steuerstellen (Control Stations) verbaut.
(Bild: Rose Systemtechnik GmbH)

Alle 100 bis 150 km befinden sich im deutschen Gasnetz Kompressorstationen, die für einen konstanten Netzdruck sorgen. In der Regel arbeiten diese Stationen ohne Personal: Sollte es zu einer Störung kommen, gehen die Anlagen automatisch in einen sicheren Zustand. Die Wiederinbetriebnahme der Anlage ist nur durch fachkundiges Personal vor Ort möglich. Für diesen Zweck sind die Verdichterstationen mit einer sogenannten Vor-Ort-Steuerstelle (Control Station) ausgestattet: Sie verfügt über Schalter und Taster, mit denen die Anlage manuell gefahren werden kann.

Verzögerungen machen Planungen schwierig

Sowohl das Gehäuse der Steuerstelle als auch die Taster und Schalter müssen ATEX- bzw. IECEx-zertifiziert sein, da sich in Kompressorstationen jederzeit eine explosionsfähige Atmosphäre bilden kann. Die Rose Systemtechnik GmbH aus Porta Westfalica fertigt seit über 50 Jahren Ex-Gehäuselösungen für diese und andere Anwendungen. Bisher hat Rose die Taster und Schalter seiner Ex-geschützten Gehäuselösungen und Control Stations von externen Zulieferern bezogen. Immer mal wieder kam es dabei allerdings vor, dass die Partner die Komponenten nicht in der geforderten Frist liefern konnten. Dadurch verzögerte sich auch die Auslieferung der Gehäuse. „Das lag nicht am mangelnden guten Willen der Partner, sondern an produktionstechnischen Gegebenheiten“, erzählt Sven Schönfeld, Projektmanager Energy & Ex bei Rose.