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Siemens Russwurm scheidet aus Siemens-Vorstand aus

| Redakteur: Katharina Juschkat

Einvernehmlich hat die Siemens AG zusammen mit Vorstandsmitglied Siegfried Russwurm beschlossen, den März 2017 auslaufenden Vertrag von Russwurm nicht weiter zu verlängern. Russwurm will sich ab 2017 nach neuen Herausforderungen umschauen. Der Aufsichtsrat sprach ihm seinen Dank aus.

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„Ich werde dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern immer verbunden bleiben. Dennoch möchte ich mich auch möglichen neuen Herausforderungen nicht verschließen”, erklärt Russwurm.
„Ich werde dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern immer verbunden bleiben. Dennoch möchte ich mich auch möglichen neuen Herausforderungen nicht verschließen”, erklärt Russwurm.
(Bild: Siemens)

Der Aufsichtsrat der Siemens AG und Vorstandsmitglied Siegfried Russwurm haben sich einvernehmlich darauf geeinigt, den Ende März 2017 auslaufenden Vertrag von Russwurm nicht zu verlängern. Russwurm ist seit Januar 2008 Mitglied des Vorstands und war zuletzt neben seiner Tätigkeit als Chief Technology Officer Partner auf Vorstandsebene für das Management des eigenständig geführten Healthcare-Geschäfts zuständig. Regional war er außerdem für den Nahen und Mittleren Osten sowie die GUS zuständig.

„Siegfried Russwurm ist seit 1992 bei Siemens und hat das Unternehmen in vielen Bereichen entscheidend mitgeprägt”, erklärt Gerhard Cromme, der Aufsichtsratsvorsitzende von Siemens. „Dafür meinen Dank und meine Anerkennung. Die Entscheidung, seinen Vertrag nicht zu verlängern, wurde einvernehmlich getroffen.”

Joe Kaeser, der Vorstandsvorsitzende von Siemens, sagt: „Im Namen aller Kollegen danke ich Herrn Russwurm für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit über die Jahre. Als Chief Technology Officer hatte er einen wesentlichen Anteil daran, dass Siemens bei der Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung weltweit eine wichtige Position einnimmt.”

Russwurm selbst erklärt: „Ich habe einen Großteil meines Berufslebens bei Siemens verbracht. Dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern werde ich immer verbunden bleiben. Dennoch möchte ich mich auch möglichen neuen Herausforderungen nicht verschließen und habe mich daher mit dem Aufsichtsrat darauf geeinigt, meinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.”

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