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E-Antrieb Schaeffler und Audi entwickeln Antriebsstrang für Formel-E-Rennauto

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Schaeffler und Audi haben eine weitreichende Kooperation bei der Entwicklung des Antriebsstrangs des Formel-E-Rennautos vereinbart. Schaeffler-Entwicklungsvorstand Peter Gutzmer und Peter Mertens, Vorstand Technische Entwicklung bei Audi, unterzeichneten einen Dreijahresvertrag.

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Treffen in der Startaufstellung beim Heimspiel in Berlin-Tempelhof. Von links: Lucas di Grassi, Peter Gutzmer (Vorstand Technologie Schaeffler) und Peter Mertens (Vorstandsmitglied bei Audi, Technische Entwicklung)
Treffen in der Startaufstellung beim Heimspiel in Berlin-Tempelhof. Von links: Lucas di Grassi, Peter Gutzmer (Vorstand Technologie Schaeffler) und Peter Mertens (Vorstandsmitglied bei Audi, Technische Entwicklung)
(Bild: Schaefller)

Schaeffler ist bei der Elektro-Rennserie Formel E seit Beginn dabei und konzipiert, entwickelt und baut seit der Saison 2015/2016 zusammen mit dem Team ABT den Antriebsstrang für das einzige deutsche Formel-E-Rennfahrzeug in dem internationalen Starterfeld. Vor dem Hintergrund des werkseitigen Einstiegs der Audi AG zur vierten Saison, die im Herbst 2017 beginnt, beschlossen Schaeffler und Audi nun eine Technologie-Kooperation über drei Jahre. Dazu zählt die gemeinsame Arbeit an Elektromotor, Getriebe, Fahrwerksaufhängung und an der Leistungselektronik für den Antriebsstrang.

Erfolgsgeschichte von ABT Schaeffler Audi Sport fortschreiben

Vertragsunterzeichnung im Rahmen des Berlin ePrix. Von links: Dr. Peter Mertens (Vorstandsmitglieg bei Audi), Alejandro Agag (Geschäftsführer FIA Formula E) und Peter Gutzmer (Vorstand Technologie Schaeffler).
Vertragsunterzeichnung im Rahmen des Berlin ePrix. Von links: Dr. Peter Mertens (Vorstandsmitglieg bei Audi), Alejandro Agag (Geschäftsführer FIA Formula E) und Peter Gutzmer (Vorstand Technologie Schaeffler).
(Bild: Schaefller)

Die Grundkonzeption für den Antrieb der nächsten Generation des Formel-E-Rennfahrzeugs ist festgelegt, auch befinden sich bereits Komponenten davon in der Erprobung. Hinter den Kulissen haben Schaeffler und Audi in der Formel E bereits in einigen Bereichen kooperiert, mit der offiziellen Unterzeichnung des Vertrages wird diese Partnerschaft nun auf ein langfristiges Level gehoben.

Schaeffler-Entwicklungsvorstand Peter Gutzme sagt: „So wie wir seit vielen Jahrzehnten sowohl im Motorsport als auch bei der Entwicklung und Produktion von Bauteilen für Serienautos mit Audi zusammenarbeiten, bin ich mir sicher, dass beide Partner ihr Bestes geben und die Erfolgsgeschichte von ABT Schaeffler Audi Sport fortschreiben werden.“

Elektromobilität für den Straßenverkehr

Neben der frisch besiegelten Kooperation in der Formel E sind Schaeffler und Audi bereits seit 2007 Partner in der DTM – 2011 (Martin Tomczyk) und 2013 (Schaeffler-Botschafter Mike Rockenfeller) fuhr der DTM-Champion einen grün-gelben Schaeffler-Audi. Als drittes großes Motorsport-Standbein ist Schaeffler mit Audis Konzernschwester Porsche in der Hightech-Rennserie FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) engagiert. In der WEC wird – ähnlich wie in der Formel E – zukunftsorientierter Motorsport betrieben, dessen Reglement auf Energieeffizienz ausgerichtet ist.

Seit zwei Jahrzehnten beschäftigen sich Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Schaeffler auch mit der Elektromobilität für den Alltag. In der jüngeren Vergangenheit wurde das Entwicklerteam von Komponenten für Elektrofahrzeuge verdoppelt und kann bei seiner Arbeit direkt auf das Know-how von der Rennstrecke zurückgreifen. Mittlerweile bietet Schaeffler eine Vielzahl von Produkten an, um den gesamten Antriebsstrang zu elektrifizieren. Vom Startergenerator über 48-Volt-Systeme bis hin zu Radnabenantrieben und E-Achsen. Darüber hinaus entwickelt Schaeffler für die Mobilität von morgen elektrische Fahrzeugkonzepte unterhalb des Automobils. Dazu zählen für urbane Ballungsräume der Bio-Hybrid – ein vierrädriges Pedelec mit Wetterschutz – sowie ein E-Board.

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