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Wälzlager Schaeffler zeichnet Nachwuchswissenschaftler aus

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Für ihre zukunftsweisenden und Maßstäbe setzenden Arbeiten hat die Schaeffler FAG Stiftung sechs Nachwuchswissenschaftler mit dem Innovation Award 2018 ausgezeichnet. Die Preisträger im Überblick.

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Sechs Nachwuchswissenschaftler wurden mit dem Innovation Award 2018 der Schaeffler FAG Stiftung für ihre herausragenden Arbeiten ausgezeichnet (von links): Dietmar Heinrich, Vorstand Finanzen und Mitglied des Stiftungsvorstands, Dr.-Ing. Martin Weschta, Dr.-Ing. Bernd Vierneusel, Dr.-Ing. Christian Bongardt, Ph.D. Viktorija Rumpf, B.Sc. Andreas Handel, M.Sc. Vishwas Manjunath. Dr. Josef Scheller, Geschäftsführer Stiftung und Andreas Hamann, Leiter Personal Europa und Vorsitzender des Stiftungsvorstands.
Sechs Nachwuchswissenschaftler wurden mit dem Innovation Award 2018 der Schaeffler FAG Stiftung für ihre herausragenden Arbeiten ausgezeichnet (von links): Dietmar Heinrich, Vorstand Finanzen und Mitglied des Stiftungsvorstands, Dr.-Ing. Martin Weschta, Dr.-Ing. Bernd Vierneusel, Dr.-Ing. Christian Bongardt, Ph.D. Viktorija Rumpf, B.Sc. Andreas Handel, M.Sc. Vishwas Manjunath. Dr. Josef Scheller, Geschäftsführer Stiftung und Andreas Hamann, Leiter Personal Europa und Vorsitzender des Stiftungsvorstands.
(Bild: Schaeffler)

In einer Feierstunde in Schweinfurt überreichten Dietmar Heinrich, Vorstand Finanzen und Mitglied des Stiftungsvorstandes, Dr. Josef Scheller, Leiter Supply Chain Management Interfaces und Geschäftsführer der Stiftung sowie Andreas Hamann, Leiter Personal Europa und Vorsitzender des Stiftungsvorstands, die Auszeichnungen an die nationalen wie internationalen Preisträger in den Kategorien "Promotion" und "Bachelor- und Masterarbeiten":

Die Preisträger der Kategorie Promotion

Der 1. Preis in Höhe von 7000 Euro ging an Dr.-Ing. Christian Bongardt von der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Fakultät Maschinenbau, der sich mit dem Thema „Wälzlagergraufleckigkeit“ auseinandersetzte. Den 2. Preis in Höhe von 5000 Euro erhielt Ph.D. Viktorija Rumpf, ebenfalls von der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Fakultät Maschinenbau. Ihre Arbeit trägt den Titel „A Study of Microstructural Alterations in White Etching Cracks, Dark Etching Region and White Etching Bands in Rolling Contacts“. Dr.-Ing. Martin Weschta vom Lehrstuhl für Konstruktionstechnik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) wurde ebenfalls mit dem 2. Preis für seine Dissertation ausgezeichnet. Er untersuchte die „Wirkungsweise von Mikrotexturen in elastohydrodynamischen Gleit-/Wälz-Kontakten“. Der 3. Preis und 4000 Euro gingen an Dr.-Ing. Bernd Vierneusel, ebenfalls von der FAU, für seine Dissertation „Verschleiß- und feuchteresistente MoS2-Festschmierstoffschichten für den Gleit- und Wälzkontakt“.

BUCHTIPPDas Buch „Antriebspraxis“ enthält die Gesamtschau der eingesetzten Antriebe mit fester oder variabler Drehzahl, die energiesparend und vernetzt arbeiten. Es erklärt sowohl die Arbeitsweise der Komponenten als auch ihr Zusammenwirken im Antriebssystem bis hin zur Vernetzung in betrieblichen und globalen Netzen.

Die Preisträger in der Kategorie Bachelor- und Masterarbeiten

In der Kategorie „Bachelor- und Masterarbeiten“ erhielt B.Sc. Andreas Handel von der Hochschule Würzburg-Schweinfurt für seine Bachelorarbeit zum Thema „Maschinelles Lernen und Signalanalyse – Bewertung des Akustikverhaltens von Wälzlagern“ 1000 Euro. M.Sc. Vishwas Manjunath vom Lehrstuhl für Konstruktionstechnik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg befasste sich in seiner Masterarbeit mit dem Thema „Optimization of raceway osculation for spherical roller bearings.“ Auch seine Arbeit über die Optimierung der Laufbahnschmiegung von Pendelrollenlagern wurde mit 1000 Euro gewürdigt.

In seiner Festansprache setzte sich Dietmar Heinrich mit der Thematik Innovation auseinander und gratulierte den Preisträgern: „Innovationen wie Ihre Arbeiten sind eine Investition in die Zukunft. Es ist wichtig, den Bereich Lagerungstechnik mit frischen Ideen stetig zu optimieren. Und genau dazu will der Schaeffler Innovation Award ermutigen.“ Heinrich ging abschließend auf die besondere Schaeffler-Innovationskraft ein: Vor 70 Jahren kam Georg Schaeffler auf die Idee zur Verbesserung des Nadellagers. „Aus dieser 1949 geborenen Idee mit der Käfigführung wuchs der heutige Weltkonzern heran, der nicht nur Innovationspreise vergibt, sondern selbst höchst innovativ ist!“

Seit ihrer Gründung im Jahr 1983 hat die Schaeffler FAG Stiftung mehr als eine Million Euro an Fördergeldern ausgeschüttet. Diesmal war der Innovation Award mit insgesamt 23.000 Euro dotiert.

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