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Rittal Schiffbau auf dem Weg zur Digitalisierung

| Redakteur: Sariana Kunze

Auch im Schiffbau ist der Trend zur Digitalisierung allgegenwärtig: Für effiziente Engineering-Prozesse nach "Schiffbau 4.0" sind hochwertige Produktdaten und intelligente Softwaretools gefragt. Aber auch energieeffiziente Technologien, um die Schifffahrt „grüner“ zu gestalten, gewinnen an Bedeutung. Lösungen zu diesen Anforderungen präsentieren Rittal und Eplan vom 6. bis 9. September in Hamburg auf der SMM, der Messe für die maritime Branche.

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Rittal stellt vom 6. bis 9. September 2016 in Hamburg auf der SMM, der Messe für die maritime Branche, Schaltschrank- und IT-Lösungen für die Schifffahrtsbranche vor.
Rittal stellt vom 6. bis 9. September 2016 in Hamburg auf der SMM, der Messe für die maritime Branche, Schaltschrank- und IT-Lösungen für die Schifffahrtsbranche vor.
(Bild: Rittal)

Aus Sicht des Engineerings wird die auch als „Schiffbau 4.0“ bezeichnete vernetzte Automatisierung die Arbeitsweisen verändern. Um marktgerechte Produkte für die Schiffsindustrie anbieten zu können, sind durchgängige Prozesse und eine hohe Datenqualität für den Schiffbau unerlässlich. Sie ermöglichen eine simultane Konstruktion und Fertigung der verschiedenen Gewerke eines Schiffes und optimieren so den gesamten Fertigungsprozess.

Hochwertige CAD- und CAE-Daten beschleunigen Planungsprozesse

Nach Aussage des Unternehmens Rittal benötigen Anlagenbauer für beschleunigte Planungsprozesse neben intelligenten Engineeringtools wie Eplan Electric P8 (Elektro- und Steuerungstechnik), Eplan Pro Panel (3D-Schaltschrankaufbau), Rittal Ri4Power (Auslegung von Schaltanlagen) oder Rittal Therm (Dimensionierung der Klimatechnik) qualitativ hochwertige CAD- und CAE-Daten. Aus der Zusammenarbeit mit den Schwesterunternehmen Eplan und Cideon kennt Rittal die Anforderungen an Daten und ihre Qualität genau und bietet sowohl für das Engineering der Automatisierungstechnik als auch für die mechanische Konstruktion umfangreiche Datenmodelle des gesamten Rittal-Standardproduktportfolios an. Diese unterstütze auch die Standards eClass und ETIM.

Anwender können laut Rittal über Portale wie beispielsweise das Eplan-Data-Portal (aktuell über 620.000 Gerätedaten sowie über 1,2 Mio. Varianten per Konfiguration) oder über die Rittal-Website die Daten herunterladen. Auf der SMM präsentiert Lösungsanbieter Eplan die aktuelle Version 2.6. Die zahlreichen Erweiterungen der Eplan-Plattform – beispielsweise im Bereich Klemmenprojektierung, Fluidtechnik, Projektdatenverwaltung und IT-Integration – sollen durchgängige Daten und effiziente Workflows im Engineering sicherstellen.

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