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PLM Schiffsbauer setzt auf PLM-Software von Dassault

| Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Die Meyer Werft entscheidet sich für Dassault und IBM. So die Werft kann zukünftig noch schneller und kostengünstiger Schiffe entwickeln und fertigen.

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Celebrity ECLIPSE: Die „Celebrity Eclipse“ aus dem Hause der US-Reederei Celebrity Cruises folgt der „Celebrity Solstice“ (Jungfernfahrt November 2008) und der „Celebrity Equinox“ (Jungfernfahrt Juli 2009). Wie schon ihre Vorgängerinnen kann sie vor allem bei Shopaholics punkten: auf 550 Quadratmeter dürften in insgesamt 18 Geschäften wohl kaum Wünsche offen bleiben Bilder: Meyer Werft
Celebrity ECLIPSE: Die „Celebrity Eclipse“ aus dem Hause der US-Reederei Celebrity Cruises folgt der „Celebrity Solstice“ (Jungfernfahrt November 2008) und der „Celebrity Equinox“ (Jungfernfahrt Juli 2009). Wie schon ihre Vorgängerinnen kann sie vor allem bei Shopaholics punkten: auf 550 Quadratmeter dürften in insgesamt 18 Geschäften wohl kaum Wünsche offen bleiben Bilder: Meyer Werft
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Meyer Werft zählt zu den wohl bekanntesten Marken im Schiffbau und ist dabei auch eine der innovativsten Werften weltweit. Das Unternehmen befindet sich in sechster Generation im Besitz der Familie Meyer: Bernard Meyer ist seit 1982 Geschäftsführer des Unternehmens. Seit über 214 Jahren ist das Unternehmen bemüht, sich ständig weiter zu entwickeln und auf dem neusten Stand der Technik zu sein, denn auch für den Schiffbau gilt, dass der Einsatz moderner, digitaler Entwicklungs- und Evaluierungstools heute unverzichtbar ist, um sichere Prognosen über die zukünftigen Eigenschaften eines Schiffes zu treffen.

Der Schiffbau ist eine hochkomplexe Aufgabe

Die Meyer Werft arbeitet auch zukünftig mit der modernsten Konstruktionssoftware. Die Papenburger Schiffbauer haben einen Auftrag zur Softwareentwicklung an die französische Softwarefirma Dassault Systèmes und IBM vergeben. Der Auftrag hat einen Wert im zweistelligen Millionenbereich. Um zukünftig weiter die modernsten und umweltfreundlichsten Schiffe bauen zu können, hat sich die Meyer Werft für die Plattform V6-Produktlebenszyklus-Management-Lösungen (PLM) von Dassault Systèmes entschieden.

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Mehr als zehn Millionen Einzelteile, einige hundert Baugruppen und die Fertigung von Einzelstücken oder Kleinserien macht den Bau von Kreuzfahrtschiffen schwierig. Diese Komplexität und Vielfalt spiegelt sich in den Anforderungen an die Software wider. Die Einführung der V6-Lösung bei der Meyer Werft, die an die branchenspezifischen Herausforderung angepasst werden muss, sowie die Integration in die existierende IT-Landschaft der Werft erfolgt mit Unterstützung von IBM Global Business Services (GBS) und beginnt mit den gebrauchsfertigen Geschäftsprozessanwendungen von V6.

Die Meyer Werft, deren Kunden aus aller Welt kommen, gehört zu den erfolgreichsten europäischen Werften. Das Familienunternehmen wurde im Jahr 1795 gegründet und gehört zu den internationalen Marktführern beim Bau von Kreuzfahrtschiffen, Fähren, Flusskreuzfahrtschiffen und Gastankern. Die Werft war auf der Suche einer PLM-Lösung der nächsten Generation, mit deren Hilfe die Konstruktion und der Bau ihrer Schiffe noch effizienter gestaltet und mit dem die Innovationsfähigkeit weiter gesteigert und die immer komplexeren und größeren Schiff optimal gefertigt werden können.

Im Jahr 2009 begann die Werft, die bereits zu den führenden Anwendern der CATIA-Software von Dassault Systèmes für den Schiffbau gehört, ein umfangreiches Benchmarking durchzuführen. Schließlich entschied sich die Werft für die V6-PLM-Lösung von Dassault und IBM. (Mehr Infos beim Umblättern)

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