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Spezialkabel

Schlank trotz hybridem Innenleben

| Redakteur: Wolfgang Leppert

Spezialleitungen für maritime Anwendungen stellen höchste Anforderungen an Kabelhersteller wie Ernst und Engbring. Extreme Witterungseinflüsse und aggressive Medien wirken von außen, zugleich sind oft kleine Biegeradien oder ein hybrider Aufbau bei geringem Durchmesser erforderlich.

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Maritime Spezialkabel werden etwa zur Kameraüberwachung von Fischernetzen, als Bestandteil moderner Mess-, Kontroll- und Steuersysteme, für Schleppantennen, Lot- und Sonaranlagen sowie für Arbeitsgeräte auch in mehreren hundert Metern Tiefe eingesetzt. Oft müssen die Kabel schon vor ihrem eigentlichen Einsatz – für das Handling auf See – spezielle Anforderungen erfüllen. Kleine Biegeradien sorgen für einen Platz sparenden Transport und eine einfachere Verstauung an Bord. Bei einem Außendurchmesser von 3 bis 60 mm sind daher auch bei großen Kabellängen nur relativ kleine Trommeln nötig.

Im Einsatz müssen die Spezialkabel dann langlebig und sicher sein, um eine zeit- und kostenintensive Wartung zu vermeiden. Die Leitungen müssen daher zum Beispiel dauerhaft seewasser- und witterungsbeständig sowie ölfest sein und Tiefwasser-Temperaturen wie auch hohem Druck standhalten. „Das Mantelmaterial muss daher robust und die Mantelstärke optimal für das Kabeldesign sein. Wir verwenden hier unter anderem spezielle PUR-Mischungen und PE-Einstellungen, die für den jeweiligen Einsatz designt wurden“, sagt Michael Spicker, Vertriebsleiter bei Ernst & und Engbring.

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