HMI Schön im Design, intuitiv bedienbar

Autor / Redakteur: Zoltan Berkessy / Reinhard Kluger

Gefragt trotz komplexer Prozesse: Die entscheidenden Informationen prominent darstellen. Wenn Mensch und Maschine sicher interagieren, verbessert das die Usability und intuitives Bedienen. Genau hier setzt die neue HMI-Serie EW von Esa Elettronica an.

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Die aufgeräumte Oberfläche überfordert den Anwender der HMI nicht und unterstützt die intuitive Bedienbarkeit.
Die aufgeräumte Oberfläche überfordert den Anwender der HMI nicht und unterstützt die intuitive Bedienbarkeit.
(ESA elettronica)

Maschinen und Anlagen werden immer komplexer, da sie flexibel höhere Produktionsanforderungen erfüllen müssen. Dementsprechend übernimmt auch die Automatisierungstechnik zunehmend weitere Funktionen. Intelligente Human Machine Interfaces müssen optimal auf diese Anforderungen zugeschnitten sein. Bediener benötigen Sicherheit im Umgang mit den komplexen Systemen. Eine hohe Usability der Bedienerschnittstellen erhöht daher die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Maschine oder Anlage.

Effektive und sichere Interaktion zwischen Mensch und Maschine

Die durchgängige Serie an Bedienterminals von Esa Elettronica überzeugt durch Design, Flexibilität und Einfachheit. Eine effektive und sichere Interaktion zwischen Mensch und Maschine wird ermöglicht, ohne den Bediener mit unnötigen Informationen zu überfrachten. Gerade im OEM-Bereich und im Maschinenbau hat dies zu einer hohen Verbreitung dieser HMI geführt. Als Beispiel sei hier eine Anfang der 1990er-Jahre auf den Markt gebrachte Serie mit eigen entwickeltem Betriebssystem genannt, die auch heute noch im Programm des Herstellers ist. Die Echtzeitbedienung dieser HMI ermöglicht es, dass sofort nach Betätigung des Touch Buttons eine Aktion gestartet wird. Beim Loslassen des Buttons wird sofort der Anhaltebefehl umgesetzt. Zwar ist das heute auch bei ESA-HMI verwendete Windows CE komfortabler, doch kann diese hohe Deterministik beim Bedienen nicht immer vorausgesetzt werden.

Bediensoftware im I-Phone-Design

Heute wächst eine Generation an Technikern und Ingenieuren heran, die aufgrund der extensiven Nutzung von Smart Phones und Tablets andere Bedienphilosophien gewohnt ist, die sie auch in ihre berufliche Umgebung übertragen wollen. Für diese neuen Anforderungen der so genannten „Generation Y“ wird nun von Esa Elettronica die esaware-Serie (EW) vorgestellt, die die neueste Version von Win CE Embedded als Betriebssystem nutzt. Die Bediensoftware erscheint im I-Phone-Design und lässt sich auch bedienen wie ein Smart Phone. Die Gesten- und Mehrfingerbedienung sowie die Menübedienung erschließen besondere Bedienmöglichkeiten. Neben Windows CE sind die Geräte für die Betriebssysteme Linux und Android vorbereitet.

Optisch moderne Visualisierung

Die Geräte der EW-Serie entsprechen ergonomischen Anforderungen. Im Fokus steht eine zuverlässige Konfigurationssoftware für die Erstellung der Kundenprojekte. Auf einfache Weise lassen sich damit alle Aktivitäten steuern und kontrollieren. Die einfache Maschinenbedienung wird mit visuellen Werkzeugen sicher gestellt werden, die eine optisch moderne Visualisierung ermöglichen. Die Software gibt es in Form des Editors, als Runtime und auch als Apps für IOS und Android-Systeme. Pro Objekt erscheinen im Editor nur die objektrelevanten Funktionen. So wirkt die gesamte Oberfläche sehr aufgeräumt und es besteht keine Gefahr, dass die Bediener überfordert werden. Trotzdem werden alle Standardfunktionen unterstützt. Die Rezeptverwaltung genügt allen Ansprüchen.

Mit dem Erwerb der HMI-Hardware des Herstellers kann der Anwender den Editor mit allen Treibern kostenlos ohne Lizenz herunterladen. Der Hersteller unterstützt Kunden auch bei der Applikationserstellung, wenn gewünscht. Das Erstellen der ersten Applikation gemeinsam mit dem Endkunden ist dabei sogar kostenfrei.

Skalierbar und flexibel für alle Anforderungen

Die skalierbaren HMI stehen in drei Untergruppen zur Verfügung. Der Namenszusatz A weist auf die Anwendungen zum Bedienen und Visualisieren hin. Auf den Terminals der zweiten Gruppe mit dem Zusatz B lässt sich Codesys installieren und mittels Ethercat-IO-Baugruppen von Fremdherstellern anschließen. Vor allem profitieren die Anwender, die sowieso bereits Codesys im Einsatz haben. Die dritte Ausbaustufe C enthält Geräte mit eigenen IO als Einsteckvariante, mit denen ebenfalls über Codesys Steuerungsaufgaben erfüllt werden können. Für die nötige Rechenpower sorgen bei allen Geräten ARM-Cortex-A8-Prozessoren mit einer Taktrate von 1 GHz. Ein 4-GByte-Flash-Speicher ermöglicht es darüber hinaus, dass nahezu ohne Grenzen Rezepte, Datenlogs sowie Alarm- und Log Historien gespeichert werden können.

Die Industriedisplays sind robust

Alle Geräte haben ein einheitliches Frontenkonzept in Widescreen-Format. Die Bildschirmdiagonalen reichen von 4,3 bis 15,6 Zoll mit bis zu 16 Mio. Displayfarben bei einer Auflösung bis zu 1366 x 768 Pixel. Werden noch größere Geräte gewünscht, stehen Industrie-PC im gleichen Design zur Verfügung. Die Industriedisplays sind robust und haben eine brillante Auflösung. Die Bedienterminals verfügen über eine große Vielfalt an Kommunikationstreibern für Steuerungen unter anderem von Siemens, Rockwell, Beckhoff und Wago, Frequenzumrichter, Barcode-Leser, Energiemessgeräte und vieles mehr. Zu den unterstützten Feldbussen gehören PROFIBUS, CANopen, DeviceNet und EtherCAT-Master. Kommunikationstreiber lassen sich aber auf Kundenwunsch auch problemlos neu entwickeln, und zwar vom Hersteller oder auch vom Anwender in Visual Basic, der dafür eine offene Schnittstelle nutzt. Unterstützt werden ebenso die Kommunikationsprotokolle für S5- und S7-SPS, inklusive MPI sowie PPI für S7-200. Damit eignen sich die Geräte für Retrofit-Projekte. Sie entsprechen der Industrienorm, sind betriebssicher und robust. Der Hersteller garantiert fünf Jahre Lieferbarkeit für die Geräte und nochmal zusätzlich drei Jahre für Ersatzteile. Die Bedienterminals haben nicht nur die UL-Zertifizierung, sondern auch die Atex-Zulassung für Zone 2. Maritime Zulassungen sind für einzelne Geräte vorhanden.

* Zoltan Berkessy, Business Operation Manager, Esa Elettronica GmbH, Rödermark

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