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Cloud-Anbindung Schritt für Schritt in die Cloud

| Redakteur: Rebecca Näther

Eplan hat Store Share View entwickelt. Die Eigenentwicklung auf Basis von Microsoft Azure ist ein Dienst, der Eplan Projekte in die Cloud bringt. Zugleich ist er die Basis für künftige Cloud-to-Cloud-Anbindungen.

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Die Integration zur Eplan Cloud steht ab der Version 2.8 zur Verfügung. Konstrukteure können aus der Plattform heraus das Schaltplanprojekt für nachgelagerte Prozesse in der Cloud bereitstellen.
Die Integration zur Eplan Cloud steht ab der Version 2.8 zur Verfügung. Konstrukteure können aus der Plattform heraus das Schaltplanprojekt für nachgelagerte Prozesse in der Cloud bereitstellen.
(Bild: Eplan)

Projekte lassen sich mit der Software in der Cloud ablegen (Store) und stehen allen Projektbeteiligten (Share) zur Sichtung (View) jederzeit zur Verfügung. Dafür ist keinerlei Installation erforderlich, auch nicht die klassische Viewer-Installation, die bislang üblich war. Einloggen, Projekt ansehen, per Redlining-Funktion Kommentare vornehmen und den Arbeitsfortschritt markieren. Das System ist so konzipiert, dass alle notwendigen Projektinformationen in der Cloud als zentrale Informationsquelle zur Verfügung stehen. Durch die Steuerung der Zugriffsmöglichkeiten ist dabei das Engineeringwissen vor unbefugtem Zugriff geschützt. Die Rechtevergabe selbst liegt dabei im jeweiligen Fachbereich der Kunden.

Erster Schritt in die Cloud

Dies ist der erste Schritt, den User der Plattform in die Wolke gehen, aber dieser ist durchaus entscheidend, erklärt das Unternehmen. Geht es um die Bereitstellung der Schaltplaninformationen in nachgelagerte Bereiche, wie den Schaltschrankbau oder die Inbetriebnahme, werden bislang häufig viele Seiten Papier ausgedruckt. Ein papierloser Workflow sei qualitätssteigernd, erläutert die Firma. Ein weiterer Aspekt sind die Kollaborationsmöglichkeiten. Mit der Plattform haben je nach Rechtevergabe auch die externen Beteiligten Zugriff. Die Infrastruktur zur Zusammenarbeit ist über die Cloud gegeben und der Fachbereich muss nicht mehr aufwändig Projekte übergeben. Der Sublieferant greift direkt über einen Webbrowser lesend auf den aktuellen Projektstand zu. Weiterhin sind nur aktuelle Daten verfügbar; Änderungen werden über einen geführten Redlining-Workflow dokumentiert.

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Kopplungen zu PDM/PLM bleiben bestehen

Vorhandene Kopplungen zur Plattform des Unternehmens, wie beispielsweise Schnittstellen zu PDM- oder PLM-Systemen, bleiben bestehen. Eine Anpassung bereits vorhandener Integrationen ist nicht erforderlich, da die im Engineering erzeugten Projekte die Quelle für die Plattform sind und für das Quellprojekt keine Änderung der Datenablage notwendig machen.

Bedienbar vom PC über Touchscreen bis zum Mobile Device

Das Bedienkonzept ist State of the Art. Ob Touchpad, Maus oder Active-Pen: Sämtliche Technologien können verwendet werden und auch alle gängigen Endgeräte – vom PC über den Touchscreen bis hin zum Mobile Device. Durch die 24-Stunden-Verfügbarkeit des Cloud-Dienstes kann jeder Projektbeteiligte jederzeit an jedem Ort der Welt auf die Daten zugreifen.

Erste Use Cases von Kooperationspartnern

Festo und Lenze sind seit Jahren Partner des Softwareanbieters. Sie haben Komponentendaten im Data Portal gespeichert und beschäftigen sich ihrerseits mit den Chancen der Cloud-Technologie. Zur Hannover Messe zeigten beide Unternehmen erste Use Cases, die mittels einer Rest API im Store Share View Konzept technologisch geschaffen wurden. Die Technologie der Rest API ermöglicht einen Zugang für 3rd-Party-Anbieter, um die mit dem Lösungsanbieter geplanten Engineeringdaten in weiteren Prozessen zu nutzen.

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