Simulation
Schutz vor Gesteinslawinen mithilfe von Computer-Simulation

Quelle: CADFEM Germany GmbH 3 min Lesedauer

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Ein Forscherteam aus Innsbruck will Alpen-Regionen besser schützen. Die Wissenschaftler setzen neben der Arbeit mit Modellen vor allem auf die Simulation am Computer. Unterstützt werden sie dabei vom Anbieter für Simulationstechnologie Cadfem.

Computer-Simulation eines Felssturzes(Bild:  Adobe Firefly / CADFEM)
Computer-Simulation eines Felssturzes
(Bild: Adobe Firefly / CADFEM)

Als Folge des Klimawandels und langer Phasen von Trockenheit häufen sich im Alpenraum so genannte gravitative Massenbewegungen wie Felsstürze, Gesteinslawinen oder Geröllabgänge. Forscher im Arbeitsbereich für Geotechnik der Universität Innsbruck ermitteln, wie bedrohte Siedlungs- und Infrastrukturbereiche durch Schutzbauwerke und andere Maßnahmen vor solchen Lawinen geschützt werden können. Allerdings gibt es bislang kaum dokumentierte Ereignisse oder empirische Vorarbeiten, die der Forschung zugrunde gelegt werden können. Daher setzen die Wissenschaftler neben der Arbeit mit Modellen vor allem auf die Simulation am Computer.

Die sogenannte Partikelsimulation soll dabei helfen, Eigenschaften von Partikelströmen – von Staub über Schüttgüter bis hin zu Geröllmassen – zu analysieren und deren Verlauf besser vorhersagen zu können. Aus den Ergebnissen leiten die Forscher dann die mögliche Lage und Machart notwendiger Schutzbauwerke ab. Als Software nutzen sie dafür „Ansys Rocky“ – eine spezielle Simulations-Software für den praktischen Einsatz durch Ingenieure und Verfahrenstechniker. Mit dieser Forschungsarbeit hat das Innsbrucker Team Neuland betreten.

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